Hofbericht

Der neue Hofbericht ist da!

Zum Vormerken

Basketball-Camp-Termine 2012

Ostercamp I: 1.–5. April Ostercamp II: 6.–10. April

Sommer I: 15.–20. Juli Sommer II: 21.–26. Juli Sommer III: 28. Juli – 2. Aug. Sommer IV: 3.– 8. Aug. Sommer V: 10.–15. Aug. Sommer VI: 16.–21. Aug.

Herbst I: 7.–11. Oktober Herbst II: 12.–16. Oktober

Infos und Anmeldung unter: www.basketballcamp.de oder Camp-Hotline 02841-8899926

Neues vom Hager

Welt-AIDS-Tag von Schülern gestaltet

Waldkauz gesichtet

Streuobstwiese winterfest

"Das Erhabene" im Philosophischen Café

Gedenkfeier zur Pogromnacht

Interview mit Schülern zu "sozialgenial"

Rückblick Basketball-Camps 2011

Neue Schulpartnerschaft mit Berck-sur-mer?

Hagerhof-NEWS

Aktuelle Filmbeiträge der Fernsehschule Hagerhof:

Hagerhofkirmes 2011

Weitere Filmprojekte und Infos über die Fernsehschule Hagerhof

TV-Spot

Der Fernsehspot über Schloss Hagerhof hier online.

Hager aktuell – Ereignisse

Dezember 2011: Aalkönig fördert Hager-TV

Die Fernsehschule „Hager-TV“ freut sich: Das Aalkönigskomitee Bad Honnef hat beschlossen, der Filmcrew unter der Leitung des Fernsehjournalisten Michael Schomers und des Hagerhof-Lehrers Erik W. Thomas eine Spende über 1.500 Euro zu überreichen.

Seit 2003 organisiert das Aalkönigskomitee rund um Friedhelm Ost, Staatssekretär a.D., alljährlich ein spektakuläres Fest zur Krönung eines Aalkönigs. Der Erlös dieser beliebten Krönungszeremonie fließt in gemeinnützige Projekte auf Honnefer Stadtgebiet. Das erste Aalkönigsfest wurde gefeiert, um die dringend notwendige Komplettrenovierung des Aalschokkers Aranka finanzieren zu können. Die Festlichkeiten zur Inthronisierung des jetzigen Aalkönigs – Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker – erbrachte den stattlichen Erlös von 27.500 Euro, der sozialen Projekten im Bereich Kinder und Jugend zu gute kommen wird, darunter eben auch unserer Fernsehschule. Die Förderungsurkunde betont das Engagement von „Hager-TV“, mit dem soziale und gesellschaftliche Aufgaben wahrgenommen und gelöst werden.

Das nächste Projekt der Fernsehschule: ein Film über die Aranka. Die 1917 erbaute Aranka, gelegen vor der Insel Grafenwerth, wurde wohl als letztes Schiff dieser Bauart am Rhein erst 1990 stillgelegt und ist nunmehr der einzige Aalschokker des Mittelrheins, der an den Jahrhunderte währende Tradition des Fangs von Aal, Lachs und Stör im Rhein erinnert.

 

Dezember 2011: Welt-AIDS-Tag am Hagerhof

Wir, die SV am Schloss Hagerhof, veranstalteten am 1.12.2011 einen Mottotag in der Schule, um auf den Welt-AIDS-Tag aufmerksam zu machen.

An diesem Tag kamen die Schüler also in roter Kleidung zur Schule. Das Highlight der Aktion war die große AIDS-Schleife, die von der ersten Pause an das Fachwerkhaus schmückte (siehe Foto). Im Foyer konnten sich die Schüler an einem Stand über das Thema AIDS informieren und gegen eine kleine Spende an die Welt-AIDS-Hilfe in Bonn eine AIDS-Schleife erhalten. Die Aktion rief Begeisterung bei Schülern und Lehrern hervor.

(Text und Foto: Louisa Krüger).

Das Foto lässt sich durch einen Klick vergrößern.

 

Dezember 2011: Eulenpost für den Hagerhof?

Auf dem Schornstein des Schlosses wurde jüngst diese Eule am helllichten Tag gesehen. Ältere Schülerinnen und Schüler kennen sie vielleicht schon länger: Es ist der Waldkauz, der seit Jahren während des Tages seine Zeit bis zum Einbruch der Nacht oft in der gewaltigen Zeder schlafend verbringt.

Einige Schüler behaupten aber steif und fest, am Fuß der Eule eine kleine Pergamentrolle gesehen zu haben. Vielleicht handelt es sich ja doch um Eulenpost von Schule zu Schule?

(Foto und Text: Dr. Dirk Krämer)

 

 

Dezember 2011: Streuobstwiese winterfest gemacht

Statt Unterricht oder Lernzeit war am Donnerstag, den 1. Dezember, für eine eifrige Schar von Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgangsstufen 5 bis 12 Hacken, Hämmern und Sägen angesagt: Es galt, die im Frühjahr gepflanzten Apfelbäume unserer Streuobstwiese winterfest zu machen.

Trotz des regenarmen Frühjahrs und Herbstes sind alle Bäumchen angegangen, nicht zuletzt deshalb, weil sie während der trockenen Zeit immer wieder von der Umwelt-AG gegossen wurden.

Im Winter drohen den jungen Hochstammbäumen jedoch andere Gefahren: Rehe und Hasen nagen in der kalten Jahreszeit bevorzugt die saftigen Obstbaumrinden ab. Um dieses zu verhindern, muss jeder Baum mit einem Maschendrahtzaun umgeben werden. Zuvor galt es jedoch, das Unkraut auf den Baumscheiben auszuhacken, die  Pflanzen mit Dünger zu versorgen und rings um die Stämme Rindenmulch zu verteilen.

Um eine möglichst große Sortenvielfalt an alten, heute selten gewordenen Apfelbäumen zu bekommen, wurden 14 verschiedene Bäumchen gepflanzt. Damit man die einzelnen Sorten mit so kuriosen Namen wie 'Zuccalmaglios Renette' oder 'Rheinischer Krummstiel' unterscheiden kann, wurden jetzt auch an allen Bäumen Namensschilder befestigt.

Bei der anhaltenden Begeisterung unserer Schüler, sich aktiv im Umweltschutz zu engagieren, steht neuen Aktionen im kommenden Jahr nichts mehr im Wege.              

(Dr. Dirk Krämer)

 

November 2011: Das Erhabene im Philosophischen Café

23. November 2011, 19 Uhr: Eine kleine Gesellschaft – Jugendliche, Männer und Frauen im Alter von etwa 12 bis 60 plus – versammelt sich in der neugotisch gestalteten Schlossbibliothek mit ihren hohen Regalen und den farbenprächtig verzierten Deckenbalken. Auf dem Tisch locken Tee und Kaffee und ein frisch gebackener Marmorkuchen der Hagerhof-Köchin Frau Sieg. Doch nicht zum vorweihnachtlichen Kaffeekränzchen trifft man sich hier, sondern zum geistvollen Austausch.

Philosophielehrer Achim Harting stellt knapp das Thema des Abends vor – „Vielleicht etwas abstrakt: das Erhabene.“ – und überlässt dem „philosophischen Praktiker“ Markus Melchers das Wort. Dieser eröffnet die Diskussion nach dem Verlesen dreier Zitate. Schon meldet sich ein Teilnehmer, weitere folgen und versuchen, für die anderen in Worte zu fassen, was denn individuell als das Erhabene wahrgenommen wird. Ein architektonisches Meisterwerk, der Anblick der Alpen, das Meer. Darauf kann man sich nickend einigen. Aber auch Bachs Fugen, Mikrokristalle und die schöne Seele einer lebenserfahrenen Frau? Ist das Erhabene immer groß? Muss es zwangsläufig etwas Schönes sein? Oder eher etwas, was Demut auslöst? Ist eine Tsunamiwelle etwas Erhabenes, oder ein Schiffsunglück in der Ferne, bei dem man nicht helfend eingreifen kann? In welchem Bezug steht das Erhabene zu unserem Alltag?

Spätestens hier gehen die Meinungen auseinander – aber man hört einander zu, lässt sich ausreden, bezieht sich auf die Worte des anderen. Der „ambulante Philosoph“ ordnet die Beiträge und fasst zusammen; nur wenn sich die Runde in einer verbalen Schleife verfängt, greift er ein und provoziert dann auch schon einmal durch unerbittliche Logik und ein Quäntchen Humor kühnere Gedankengänge. Und schon sind zwei Stunden vergangen. Das Ergebnis: vielleicht etwas mehr Klarheit in den eigenen Empfindungen, wohl einige neue Impulse, bei vielen gewiss aber auch das gute Gefühl, ein Stück verloren geglaubter Gesprächskultur erlebt zu haben: die Freude am möglichst präzisen Formulieren – und am Zuhören.

Mehr zum Philosophischen Café.

 

November 2011: Gedenkfeier zur Pogromnacht

Am 10. November 1938 wurde auch in Bad Honnef eine Synagoge in Brand gesetzt; erst 1902 hatte die jüdische Gemeinde sie an der Linzer Straße im Zentrum der Stadt hoffnungsvoll eingeweiht. Am Tag nach der Progromnacht brannte die Synagoge nieder, und die letzten jüdischen Bürger Bad Honnefs wurden zunächst in einem Honnefer Haus gefangengehalten und später zur Ermordung abtransportiert. Neben einigen „Stolpersteinen“ erinnert auch die „Synagogentafel“ in der Kirchstraße an die Greueltaten dieser finsteren Zeit.

Am 10.11.2011 gedachten Honnefer Bürger, darunter Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium und der Realschule Schloss Hagerhof sowie Mitglieder der Adventgemeinde, der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden mit Kerzen in den Händen der Opfer. Die Hagerhof-Schüler gestalteten die Gedenkfeier mit Texten der Dichterin Nelly Sachs und des Theologen Martin Niemöller und setzten gerade in diesen Tagen ein Zeichen für ein offenes Miteinander aller Religionen, Nationalitäten und Kulturkreisen – ganz im Sinne der Bürgermeisterin Wally Feiden. Sie betonte in ihrer Ansprache, es sei „uns heilige Pflicht, uns daran zu erinnern, was damals geschah und gleichzeitig Verpflichtung, Menschen, die zu uns kommen, mit Achtung und Respekt vor ihrem Glauben, ihren Sitten und Gebräuchen zu begegnen“.

Hier ein ausführlicher Zeitungsartikel. 

 

November 2011: Nachlese zum Infotag "sozialgenial"

Nach dem Infotag erschien im "Rundbrief Service-Learning" ein Interview mit den Hagerhof-Schülern Felix Kulessa und Amelie Rieke aus der Klasse 7 b über ihre Arbeit auf der Streuobstwiese und andere Projekte am Schloss Hagerhof.

Hier der Beitrag zum Nachlesen (PDF).

 

November 2011: Erfolgreiche Basketball-Camps 2011 auf dem Hagerhof

Die Erfolgsgeschichte der Basketball-Camps auf Schloss Hagerhof  hat ein neues Kapitel:

Rund 1000 jugendliche Basketballer besuchten in diesem Jahr die zehn Camps, die auch in den Oster-, Sommer- und Herbstferien dafür sorgten, dass am Menzenberg „etwas los“ war. Die Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren kamen nicht nur aus fast allen Bundesländern Deutschlands, sondern u.a. auch aus Luxemburg, der Türkei, den Niederlanden, Belgien, Italien, der Schweiz  und Österreich.

Für einen reibungslosen Ablauf während der Trainingszeiten in den Hallen und der übrigen Zeiten schufen etwa 60 Trainer und Betreuer mit 56 verschiedenen Tagesplänen die nötigen Voraussetzungen. Insgesamt wurden rund 60 Trainingseinheiten mit den Camp-Teilnehmern absolviert. Keine ruhige Ferienzeit hatte auch das Küchen- und Serviceteam des Hagerhofes, das mit ausgewogener Nahrung die bei Training und Spiel verbrauchten Kalorien der stets hungrigen jungen Sportler und Sportlerinnen wieder ersetzte. Das Thema „Durst“ wurde mit dem Camper-Lieblingsgetränk Apfelschorle erfolgreich behandelt.

Als absoluter Höhepunkt der Camp-Wochen wurde auch in diesem Jahr wieder die aktive Teilnahme von Basketball-Größen bewertet. Zu Gast am Hagerhof waren die ehemaligen NBA-Stars Scott Williams (NBA-Champion mit den Chicago Bulls) und Darvin Ham (ehemals Detroit Pistons und aktuell neuer Assistenz-Coach der Los Angeles Lakers), Yassin Idbihi (ehemaliger Hagerhof-Schüler, Nationalspieler und aktueller Bundesligaspieler bei ALBA Berlin), Tony Gaffney, Daniel Hain, Andrej Mangold und Peter Günschel (alle Telekom Baskets Bonn), Marius Nolte (Skyliners Frankfurt), Bernd Kruel (Phoenix Hagen) sowie Joshiko Saibou (TBB Trier). Diese zehn Stars trainierten mit den Campern, zeigten ihr Können, standen Rede und Antwort und gaben einen Einblick in das Leben als Profi.

Natürlich war auch das Basketball-Knowhow des Hagerhofes gefragt: Geschäftsführer Michael Laufer, als Trainer Deutscher Meister mit Saturn Köln und langjähriger Coach der seinerzeitigen Rhöndorfer Bundesligamannschaft,  sowie Karin Kotte, Nils Christians, Olaf Dörr, Marcus von Kalckreuth, Martin Otto, Martin Solzbacher und Michael Wellner  zeichneten als Camp-Direktoren für einen reibungslosen Ablauf verantwortlich. 

Die Gesamtregie führte wie immer Aleks Pawlik, die als routinierte Campleiterin wieder alles im Griff hatte: „Es hat unheimlich viel Spaß gemacht! Wir haben sechs perfekte, tolle, nette und unvergessliche Wochen erlebt und bedanken uns bei allen, die in irgendeiner Form dazu beigetragen haben, dass wir ein so erfolgreiches Campjahr verzeichnen können: bei unseren Sponsoren für die großzügige Unterstützung, bei allen Coaches für die Super-Arbeit mit den Campern auf und neben dem Feld und vor allem auch bei der Hagerhof-Küchen-Crew für die hammermäßige Verpflegung!“

 

Oktober 2011: Informationstag "sozialgenial"

Am Mittwoch, den 12.10. haben sich 12 Schüler der Umwelt-AG und der 8. Klassen der Schulen Schloss Hagerhof mit den Ergebnissen ihrer Arbeit auf dem Informationstag der Service-Learning-Initiative "sozialgenial" in der Volksbankzentrale in Bonn präsentiert. In Workshops und mit Informationsständen haben Schüler und Lehrer sowie Vertreter von gemeinnützigen Organisationen acht "sozialgenial"-Schulprojekte aus unserer Region kennengelernt und sich über ihre Arbeit ausgetauscht.

Unsere Schüler zeigten, mit welch starkem Engagement und guter Sachkenntnis sie z.B. das Amphibienschutzprojekt und die Pflanzung seltener Apfelbaumsorten geplant und durchgeführt haben. Die Präsentation mit tollen Bildern von den Fröschen und und mit dem leckeren Apfelinformationsstand kam bei den anderen Schülern und Lehrern sehr gut an.

Für unsere Schüler war z.B. interessant zu sehen, wie Schüler des 7. Jahrgangs des Gymnasiums der Stadt Baesweiler ihren Spaß an Hiphop mit sozialem Engagement verbunden haben. Denn mit den Viertklässlern der benachbarten Grundschule haben sie eine Choreographie entwickelt, Schritte trainiert, Figuren ausgewählt. Die Begeisterung der projektbezogenen Schulpartnerschaft übertrug sich auch auf unsere Schüler. Nach kurzer Anleitung legten die Hagerhofschüler mit den Schülern des Baesweiler-Gymnasiums einen flotten Hiphop aufs Parkett.

Zum Abschluss des Informationstages gab es noch einen Mittagsimbiss. Die Rückreise nach Bad Honnef traten unsere Schüler mit dem Gefühl an, dass sich ihr Engagement nicht nur bei uns vor Ort gelohnt hat, sondern auch anderenorts ihre Arbeit mit großem Interesse wahrgenommen und anerkannt wird.

 

Oktober 2011: Neue Schulpartnerschaft mit Berck-sur-Mer?

Vom 7. bis 9. Oktober 2011 haben 13 Französisch-Schüler und -Schülerinnen der Klassen 8 und 9 des Hagerhofs in Begleitung der Lehrerinnen Irmgard Weufen-Püschel und Bettina Ummenhofer an den Feierlichkeiten zum 35-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft Bad Honnef – Berck-sur-Mer teilgenommen.

Auf der Hinfahrt an die französische Atlantikküste wurde ein Zwischenstopp in der Stadt Arras mit ihrer historischen Altstadt und ihren zahlreichen unterirdischen Gängen eingelegt. Am Abend wurde dann der herrlich weitläufige, feinsandige Strand in Berck in Augenschein genommen (siehe Foto. Urheber: Stan GFDL-self). Leider spielte das Wetter an dem Wochenende nicht ganz mit, sodass auf sportliche Einlagen wie Strandsegeln und Lenkdrachensteigen verzichtet werden musste. Aber dafür konnte man neben den zahlreichen Jubiläumsveranstaltungen auf dem Markt ausgiebig neue Eindrücke sammeln, z.B. Museen besichtigen oder das Hôpital Maritime, das im 19. Jahrhundert errichtet wurde, als das ehemalige Fischerdorf Berck-sur-Mer wegen seiner fast keimfreien Luft zum berühmten Seebad wurde. Daneben lockte ein Spaziergang entlang der Strandpromenade oder ein Bummel durch die zentrale Rue Carnot.

Während des Aufenthalts wurden die Schülerinnen und Schüler des Hagerhofs vom Schulleiter, der Deutschlehrerin und einigen Schülerinnen und Schülern des „Collège Notre Dame“ herzlich in deren Schule empfangen. Erste Kontakte wurden dabei zwischen den französischen und deutschen Schülern geknüpft.

Der persönliche Kontakt, vor allem auch zwischen den Fachkollegen, wird es hoffentlich ermöglichen, dass ein Austausch zwischen beiden Schuleinrichtungen in regelmäßigen Abständen zustandekommt.

 

September 2011: Eine „Göttertasche“ mit 888 Euro für indische Mädchen

Fast ein halbes Schuljahr lang haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Schloss Hagerhof wöchentlich in den Pausen frische Waffeln verkauft. Dabei wurden alle Zutaten gespendet, um das Projekt „Mädchen dürfen leben“ in Südindien der Andheri-Hilfe Bonn finanziell zu unterstützen. Als Ergebnis dieser Pausenaktivitäten konnte Elvira Greiner, die 1. Vorsitzende der Andheri-Hilfe, jetzt auf dem Hagerhof eine „Göttertasche“, gefüllt mit 888 Euro in Empfang nehmen. Als symbolisches Dankeschön überreichte Elvira Greiner den Spendern zwei Palmen, denn in den Dörfern Südindiens von Madurai, wo die Andheri-Hilfe tätig ist, wird zur Geburt eines Mädchens ein Freudenfest gefeiert und die Familie erhält u.a. zwei Kokospalm-Setzlinge. Der Verkaufserlös von Kokosnüssen wird später für die Hochzeit des Mädchens verwendet.

Anstecken vom Sammeleifer der jetzigen Stufe 13 ließ sich auch die Jahrgangsstufe 12, die spontan die „Göttertasche“ mit einem Teil des Überschusses ihrer Wanderwoche aufstockten. Ebenfalls einen Obolus steuerte der Partnerschaftsverein Bad Honnef-Ludvika bei, der auf der Hagerhofkirmes am vergangenen Samstag auf das Projekt „Mädchen dürfen leben“ aufmerksam wurde.

Die Idee zum Waffelbacken kam im Leistungskurs Englisch auf, als mit Lehrerin Irmgard Weufen-Püschel der Subkontinent Indien besprochen und dabei die Stellung der indischen Frau besonders intensiv behandelt wurde. In Indien werden auch heute noch viele

Mädchen nach der Geburt getötet, da sie als finanzielle Last empfunden werden. Bei ihren Recherchen wurden die Schüler auf die Andheri-Hilfe Bonn aufmerksam. Ein Vortrag von Elvira Greiner hinterließ einen tiefen Eindruck. Die 1. Vorsitzende stellte ausführlich die Projekte der Andheri-Hilfe vor. Alle Schüler waren sich schnell einig: hier wollten sie aktiv werden und ein Projekt finanziell mit unterstützen. Die Waffelbäckereinahm ihren Dienst auf …

Foto: Schülerinnen und Schüler freuten sich auf dem Hagerhof mit dem stellv. Schulleiter Klaus Neuen und der für das Mädchenprojekt verantwortlichen Lehrerin Irmgard Weufen-Püschel, insgesamt 888 Euro durch Schülerin Sunitha Seidel (4.v.l.) an Elvira Greiner (2.v.l.) übergeben zu können.

 

Juli 2011: Planspiel "Humanitäre Entwicklung"

„Milizen in Malea: Rebellenaufstand in Lufar gewaltsam niedergeschlagen“

„Wie können wir uns für mehr Menschlichkeit einsetzen?“ Mit dieser Frage beschäftigten sich 32 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9–12 am Gymnasium Schloss Hagerhof. Im Rahmen der Kampagne „Humanitäre Schule“ des Jugendrotkreuzes (JRK) nahmen sie an dem zweitägigen Planspiel „h.e.l.p.“ teil.

Der dort geschilderte Konflikt in einem fiktiven Staat ist leider in vielen Ländern dieser Welt bittere Realität: „Malea ist eines der größten Länder Afrikas. In der Provinz Lufar kommt es regelmäßig zu Unruhen, die Rebellenorganisation ‚Freies Lufar‘ kämpft gegen die Zentralregierung für mehr Unabhängigkeit in ihrer Region. Maleas Milizen gehen gegen Rebellen und Zivilisten in Lufar mit brutaler Gewalt vor. Mittlerweile wird die Zahl der Todesopfer auf 400.000 geschätzt …“

„Wir wollen erreichen, dass unsere Schüler sich stärker mit humanitären Ideen und globalen Verflechtungen von Wirtschaftsbeziehungen auseinandersetzen. Wir halten das Planspiel entsprechend unserem reformpädagogischen Schulkonzept für eine geeignete Methode zu lernen, sich in andere hineinzuversetzen und Situationen nicht nur aus der eigenen Perspektive zu betrachten und dabei die Sachzusammenhänge sozusagen ‚nebenbei‘ zu lernen“, sagte Joachim Harting, Leiter des Planspiels und Lehrer für Philosophie und Biologie am Gymnasium Schloss Hagerhof.

„h.e.l.p.“ steht für „Humanitäres Entwicklungs- und Lernprojekt“ und ist ein anspruchsvolles politisches Planspiel für 14 bis 30 Spieler ab 15 Jahren. Ziel ist es, dass die Schüler gemeinsam eine Lösung für einen Konflikt finden, bei dem das humanitäre Völkerrecht verletzt wird. Das Planspiel befasst sich mit vielfältigen Bereichen, unter anderem mit Ressourcenkonflikten, Handelsbeziehungen und dem Thema soziale Gerechtigkeit.

In der zweiten Phase der Kampagne mussten die Schüler ein eigenes soziales Projekt auf die Beine stellen. Am Schloss Hagerhof passierte dies im Rahmen der Entwicklungshilfe AG, die real seit eini-gen Jahren zahlreiche Projekte in Burkina Faso unterstützt. Ziel der JRK-Kampagne ist es, Jugendlichen die Inhalte des humanitären Völkerrechts zu vermitteln und sie dabei zu unterstützen, Solidarität mit Schwächeren zu üben. Schirmherr der Kampagne ist DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters.

Zum Abschluss des Planspiels stellten die Schülerinnen und Schüler die von ihnen erarbeiteten Lösungsvorschläge für den Konflikt in Malea im Rahmen zweier Pressenkonferenzen vor. Unser Foto zeigt die „Vertreter der Auslandspresse“ (im Bild vorne rechts) sowie auf dem Podium die Sprecher der am Konflikt beteiligten Gruppierungen.

Juli 2011: Abschied von unseren Abiturienten

Für einige wurde es noch zur Zitterpartie, aber 59 Schülerinnen und Schüler schafften es schließlich doch in diesem Jahr: das Abitur. Mit einer professionell gestalteten Abizeitung nach dem Motto „Abison Cruesoe – 13 Jahre warten auf Freitag“ (Bestellungen möglich unter Abizeitunghagerhof@gmx.de) und einem fulminanten Abi-Ball im Bonner Maritim verabschiedete sich der diesjährige Abschlussjahrgang von unserer Schule.
Hier einige Eindrücke von der offiziellen Abiturfeier im Bad Honnefer Kurhaus, die u.a. durch musikalische und literarische Darbietungen von Samuel Weinhardt, Angelina Hamacher und Nina Hou bereichert wurde.

„Schützt die Gesellschaft vor Egoismus!“
„Man kann alle wirtschaftlichen, staatlichen, physischen Katastrophen überleben, nicht aber geistige. Wenn wir uns aufgeben, wenn wir aufhören an uns, an unsere Zukunft zu glauben, dann sind wir erledigt.“
Mit diesen Worten Alexander Solschenizyns, der sein Leben lang gegen Unterdrückung und politische Bevormundung gekämpft hatte, lud die Schulleitung zur Abiturfeier ein, auf der 59 Abiturienten dieses Jahrgangs ihr Abschlusszeugnis erhielten. Doch gerade zum politischen Bewusstsein der heutigen Schüler und Schülerinnen fand die Schulleiterin Dr. Gudula Meisterjahn-Knebel kritische Worte. Sie sprach von den veränderten Interessen und Verhaltensweisen der Kinder und Jugendlichen, wie sie sich auch in einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) im Jahr 2008 (laut FAZ vom 20.08.2008) widerspiegeln: Die junge Generation ziehe sich immer mehr von Themen und Diskussionen zurück, die sich mit der Gesellschaft, den politischen Möglichkeiten, der Wirtschaft, den sozialen Fragen oder kulturellen Themen beschäftigen. „Nur noch 9% der jungen Menschen bis 30 Jahre haben ein tiefer gehendes Interesse an Politik, 8% an wirtschaftlichen Entwicklungen (minus 8 Prozentpunkte in den letzten zehn Jahren). Ebenso rückläufig ist das Interesse an Umweltfragen 16% (Rückgang: 39 Prozentpunkte!), an Wissenschaft und Forschung (minus 21 Prozentpunkte) und an Kunst und Kultur (minus 34 Prozentpunkte). Zugleich gibt es natürlich Themen, die Jugendliche stärker interessieren als früher, z.B. die Computertechnologie (plus 72 Prozentpunkte) und andere Konsumfelder wie Kosmetik und Mode (plus 13 bzw. 9 Prozentpunkte).“ Dabei zitierte sie auch die Geschäftsführerin des Instituts Dr. Renate Köcher: „Erfolg im Beruf, ein hohes Einkommen, ein gepflegtes Aussehen […] sind den jungen Menschen bis 30 Jahre heute wichtiger als vor einem Jahrzehnt.“ Ein politisch nicht ungefährlicher Trend, wie Dr. Meisterjahn-Knebel betonte, denn „die Anfälligkeit für Manipulation steigt aufgrund von fehlendem Wissen“.
Bemerkenswert erschien ihr auch der heutige Umgang mit dem Grundsatz von Maria Montessori, der durch die Hirnforschung inzwischen bestätigt wurde: Lernen ist ein eigenaktiver Vorgang. „Seltsam ist, dass viele Menschen diese gesicherte empirische Aussage anzweifeln und wieder Belehrung zu Prüfungszwecken fordern. Und dann gibt es da eine Gruppe, die hält bloßes Sprechen für Bildung, setzt den reinen Äußerungsvorgang mit intellektueller Leistung gleich. Schule wird für diese Gruppe der Ort, an dem man sich mit Freunden trifft. Daneben stehen junge Menschen, die die Auseinandersetzung mit Inhalten, auch mit schwierigen, als Herausforderung verstehen, die den eigentlichen Bildungsprozess, der immer ein Selbst-Bildungsprozess ist (der italienische Begriff formazione drückt das anschaulich aus) und die Entwicklung eines lebendigen Wesens meint, als den Aufbau des eigenen Selbst erkennen.“
Offenbar solch ein junger Mensch richtete nach ihr das Wort an die Mitschüler und ihre Familien. Der Abiturient Fabian Kurz, der nach eigenem Bekunden gerade durch die sogenannten „außerschulischen“ Aktivitäten des Hagerhofs geprägt wurde, insbesondere durch sein Engagement bei den Einsätzen der Entwicklungspolitik-AG in Burkina Faso, sprach von dem Freiraum und der Freiheit, die der Hagerhof ihm und seinen Mitschülern gewährt habe und von der gemeinsamen Verantwortung, die daraus erwachse. „Deshalb der Aufruf von mir an uns alle: Engagiert euch für unsere Gesellschaft, schützt sie und euch vor Unfreiheit und Egoismus.“ Standing Ovation des gesamten Jahrgangs.

Abiturientia 2011:

Tatjana Ahrens, Metehan Akyuez, Sarah Alford, Yannick Bärsch, Nicolai Barker, Philippe Baumann, Charlotte Birken, Fabian Böcher, Victoria Brabeck, Moritz Brunn, Johannes Deser, Tim Eisenberger, Patrick Engel, Sophia Euskirchen, Jan David Fuhrmann, Leon Goette, Niklas Gosemann, Maximilian von Gottberg, Ivo Grafenschaefer, Maximilian Greiner, Felix Guenther-Konsalik, Benedikt Hammes, Frederik Jacobi, Tim Kasper, Karuna Koch, Christian Krämer, Felix Kreiten, Anna Lena Kunst, Fabian Kurz, Stefan Lützenkirchen, Stephan Mertens, Anja Meyer-Berhorn, Julia Mirbach-Lelke, Christopher Nolden, Johannes Novak, Ilka Papke, Giulia Raths, Anna Lena Reinelt, Sarah Isabelle Rickert, Anne Rogalski, Daniela Rohrmann, Philipp Rother, Florian Sakowski, Carina Scheid, Laura-Kristina Schneider, Yannick Schönfeld, Jakob Schomers, Maximilian von der Schulenburg, Laura Emilia Sergi, Peter Staubesand, Johannes Stein, Patricia Steinhoff, Adaja Maria Steinke, Lena Stelgens, Johanna Stertz, Henriette Tietze, Pia Vieregge, Eva Weingärtner und Tabita Zargus.

Jahrgangsbeste: Karuna Koch (1,1)

Mai 2011: Fledermausexkursion

Am Mittwoch, dem 25.5.2011, starteten wir (die Klasse 5b), mit Taschenlampen bewaffnet, eine Exkursion ins Reich der Fledermäuse. Auf der Insel Grafenwerth trafen wir Herrn Lehnert. Er zeigte uns eine kleine Fledermaus, die er selbst aufgezogen hatte. Alle durften sie streicheln und mit Mehlwürmern füttern. Herr Lehnert sagte uns auch, dass Fledermäuse sich mithilfe von Ultraschallwellen orientieren. Diese extrem hohen Töne kann man nur mit einem speziellen Gerät hören. Bei Herrn Lehnerts Fledermaus konnte man tatsächlich ein stetiges Klicken hören. Anschließend steckte Herr  Lehnert die Fledermaus zurück in ihren Käfig. Danach gingen wir ans Wasser. Jeder schaltete seine Taschenlampe an. Aber als Herr Lehnert seinen großen Handscheinwerfer in Betrieb nahm, wurde es richtig hell. So konnten wir alle die großen Abendsegler und die Wasserfledermäuse sehen. Um halb elf  gingen alle nach Hause. Es war ein gelungener Abend!                                                           

Julius Clausen, Klasse 5 b

Mai 2011: Gegenbesuch von der Insel La Réunion

19 Schüler und Schülerinnen des „Collège Achille Grondin“ aus Saint-Joseph von der französischen Insel La Reunion im Indischen Ozean besuchten vom 7. bis 19. Mai 2011 ihre Korrespondenten am Hagerhof. Die Schülergruppe wurde begleitet von ihren Lehrern Madame Heidi Kaiser, André Grandmaire und der Schulleiterin Marie-Jeanne Macé mit ihrem Gatten.

Es war die erste Begegnung unserer Partnerschulen und für alle der französischen Schüler der erste Besuch in Deutschland! Wir erkundeten gemeinsam die Stadt Bad Honnef und die Insel Grafenwerth, eine große Ehre für alle Beteiligten war der Empfang im Rathaus, die Bürgermeisterin Frau Wally Feiden lud persönlich ein. Das Rheinland wurde intensiv erforscht mit Ausflügen nach Linz, Andernach, Bonn, Köln und zur Marksburg. Die französischen Schüler waren beeindruckt von der Schönheit unserer Landschaft, fasziniert von unseren Fachwerkhäusern und der Größe unserer Kirchen, somit wirkte der Kölner Dom auf alle überwältigend.
Ein gemeinsames ganztägiges Geschichtsprojekt zu den Gründungsvätern Europas wurde am letzten Tag im Adenauerhaus in Rhöndorf absolviert. Dies war ein gelungener Abschluss unseres Austauschprogramms, denn die französischen Schüler trugen ihre Ergebnisse in deutscher Sprache vor und unsere Schüler in französischer Sprache. Die beiden Staatsmänner Konrad Adenauer und Charles de Gaulle werden sicher allen Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben: „Vive l'amitié franco-allemand!“

Irmgard Weufen-Püschel, Koordinatorin des deutsch-französischen.Austauschprogramms mit La Réunion

Foto: Holger Handt


Mai 2011: Hagerhofschüler schützen tausende Kröten

Der diesjährige Frühling „glänzte“ nicht nur durch schönes Wetter, sondern auch wieder durch eine intensive  Krötenwanderung zum Schlossteich am Hagerhof. Im Rahmen eines den Unterricht begleitenden Amphibienschutz-Projektes unter der Leitung von Dipl.-Biologe Martin Lehnert, der am Hagerhof Biologie und Chemie unterrichtet, haben vor allem die Schüler der 7. Klassen mit großem Erfolg insgesamt knapp 2800 Frösche und Kröten vor den Gefahren des Autoverkehrs geschützt. Bereits Ende Februar hatten sich die Schüler im Biologieunterricht Gedanken über die Gefährdung von Amphibien im Einzugsgebiet des Hagerhofteiches gemacht und über Schutzmaßnahmen für die Tiere nachgedacht. Als größte Gefahr wurde das Überfahren der Lurche durch den Autoverkehr erkannt.

Deshalb wurde die Anlage eines sog. Amphibienzaunes geplant und Anfang März mit Unterstützung der Jahrgangsstufe 13 auf einer Länge von 350 Metern parallel zu den Zufahrtswegen am Hagerhof auch dank der finanziellen Förderung durch den Förderverein in die Tat umgesetzt. Durch den Folienzaun wurden die Tiere an möglichst vielen Stellen daran gehindert, auf die Straße zu gelangen. Sie mussten stattdessen an dem 50 cm hohen Folienzaun entlang laufen und fielen dabei zwangsläufig in die im Boden versenkten Eimer. Dort wurden sie jeden Morgen von den Schülern eingesammelt. Nach der Bestimmung von Art und Geschlecht wurden sie anschließend  sicher in den Teich transportiert. Zuvor war auch die Teilsperrung der Straße für die nächtliche Wanderungsphase angeordnet. Bei den Anwohnern wurde für diese Maßnahme durch Briefe und Schilder um Verständnis geworben.

Die Ergebnisse des Schutzprojektes waren für alle beeindruckend: An 35 Tagen wurden  2744 Erdkröten, 86 Grasfrösche, einige Teich- und Bergmolche sowie einzelne Feuersalamander aus den Eimern geborgen. Auf den Zufahrtswegen, auf denen in den Vorjahren viele hundert überfahrene Kröten gezählt wurden, fanden die Schüler dieses Jahr nur deutlich unter hundert überfahrene Tiere. Ein großartiger Erfolg, der auch zeigt, dass der Hagerhofteich ein wichtiges Laichgewässer für mehrere tausend Amphibien am Menzenberg ist. Jahr für Jahr entwickeln sich hier hunderttausende Kaulquappen zu Miniausgaben ihrer Kröten- und Froscheltern, die gleich nach dem Ablaichen wieder in ihre Landlebensräume abwandern.

Die Schüler konnten anhand ihrer Recherchen klären, warum der Hagerhofteich ein fast reines Erdkröten-Laichgewässer ist. Das Fischvorkommen im Teich macht anderen Amphibienarten das Überleben dort schwer. Währen die Kaulquappen von Fröschen und Molchen ein wohlschmeckende Nahrung für Fische sind, werden die Erdkrötenlarven von ihren Fressfeinden wegen des schlechten Geschmacks verschont – eines von vielen interessanten Ergebnissen des Amphibienprojektes, das die Hagerhofschüler in beeindruckenden Präsentationen am Abschluss-Projekttag vorstellen.

Der Amphibienschutz ist schon seit Jahren für die Schülerinnen und Schüler am Schloss Hagerhof eine gern angenommene Verpflichtung, die viele Chancen bietet, Natur und ihren Schutz im Unterricht praktisch erfahrbar zu machen. Sie werden auch in Zukunft ihre schützenden Hände über „ihre“ Lurche halten.

Mai 2011: Mit der Schaufel in den Kindergarten

Es gehört inzwischen fast schon zum Schulalltag, wenn Schülerinnen und Schüler von Schloss Hagerhof im Frühjahr mit einer gemeinsamen Schaufel- und Schubkarren-Aktion das Außengelände im Parkkindergarten Hagerhof mit neuem Spielsand „auffrischen“. Nach getaner Arbeit stellte sich diesmal eine Gruppe aus den Jahrgangsstufen 11 und 12 mit ihrem Tutor Jochen Bachmann gerne dem Fotografen – und die „Pänz“ freuten sich mit und enterten begeistert die geleerten Sand-Container.  

Die Tätigkeit im Kindergarten war für die „Elfer“ und „Zwölfer“ willkommene Gelegenheit, einen Teil der mit der Aktion „Soziale Dienste“ von der Schule in der Oberstufe geforderten 100 Stunden ehrenamtlicher und unentgeltlicher Tätigkeit in sozial ausgerichteten und öffentlichen Einrichtungen oder Vereinen zu leisten. Nora Grohe, Leiterin des Parkkindergartens Hagerhof, hatte gegen diese Mithilfe natürlich nichts einzuwenden und sorgte mit erfrischenden Getränken gerne für den Ausgleich der  „sozial verarbeiteten Kalorien“.  

Mai 2011: Dritter Platz bei den Schulmeisterschaften in Berlin

Hagerhof-Mädchen wieder auf dem Treppchen

Begeisternder Empfang für die Basketball-Schulmannschaft des Hagerhofes! Nachdem die in den letzten Jahren sehr erfolgreichen Mädchen unter der Regie von Coach Martin Otto und Co-Trainerin Karin Kotte in der vergangenen Woche beim alljährlichen Bundesfinale im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin nach sechs Siegen und nur einer Niederlage den 3. Platz unter den sechzehn deutschen Landesmeistern errungen hatte, ließen es sich Schulleitung, Kollegium und die mit Luftballons auf dem Schulhof Spalier stehenden Mitschüler natürlich nicht nehmen, ganz herzlich zu diesem großartigen Erfolg zu gratulieren. Schulleiterin Dr. Gudula Meisterjahn-Knebel überreichte den Mädchen die Urkunden und eine Erdbeertorte und brachte die Glückwünsche kurz, bündig und sportlich locker auf den Punkt: „Saumäßig gut habt ihr in Berlin gespielt und den Hagerhof wie auch das Land Nordrhein-Westfalen ganz hervorragend vertreten! Wir alle sind mächtig stolz auf euch!“

Nach den  Siegen gegen das Schadow-Gymnasium Berlin (37:32), die Georg-Büchner-Schule Bremerhaven (54:4) und das Sportgymnasium Chemnitz (32:12) wurde am zweiten Turniertag auch die Zwischenrunde erfolgreich gemeistert: 32:24 hieß es am Ende gegen die Sportschule Halle und 33:30 gegen das Max-Planck-Gymnasium Saarlouis, womit man die Runde der letzten Vier erreicht und das Finale in Sichtweite hatte. Im Halbfinale zeigte sich dann aber, dass man den schweren Spielen der Vor- und Zwischenrunde am Abend des zweiten Turniertages Tribut zollen musste. Nachlassende Kräfte und damit auftretende Konzentrationsschwächen führten in den buchstäblich  letzten Sekunden der Partie gegen die Eichenschule Scheeßel beim Stand von 26:26 zu einem erfolgreichen „Dreier“ für den Niedersachsen-Meister, der mit 29:26 ins Finale einzog, dort aber mit 19:41 im Finale dem Sieger der letzten Jahre, nämlich der Theodor-Koch-Schule Grünberg aus Hessen, unterlag.  

Für die Hagerhof-Mädchen, die in Berlin mit Annika Otto leider verletzungsbedingt auf eine Leistungsträgerin verzichten mussten, blieb damit nur das undankbare Spiel um die Plätze drei und vier. Nach dem unglücklichen Aus im Halbfinale wurden aber noch einmal die letzten Kräfte mobilisiert und mit 27:24 das Max-Planck-Gymnasium Saarlouis bezwungen. Damit war am Ende ein toller dritter Platz erreicht und der Sprung aufs begehrte „Treppchen“ bei der Siegerehrung gelungen.

Coach Martin Otto, der mit diesem Team in den letzten Jahren von Erfolg zu Erfolg geeilt war, regelmäßig NRW-Meister wurde und bei den Berlin-Finals seit 2008 die Plätze 5, 1 und 2 errungen hatte, bezeichnete den diesjährigen dritten Platz als „noch wertvoller als die bisherigen Erfolge in diesem Wettbewerb“. Sein Dank galt auch der Schule mit Leiterin Dr. Gudula Meisterjahn-Knebel und Geschäftsführer Michael Laufer, der die Spiele als Zuschauer und Berater vor Ort in Berlin erlebte. Ein herzliches Dankeschön sprach Otto zudem seinen Kolleginnen und Kollegen aus, die „stets mit entsprechender Einstellung den sehr intensiven Zeitaufwand für das Training ermöglicht und toleriert“ hätten. „Nur deshalb“, so Martin Otto, „waren diese Erfolge in den letzten Jahren möglich! Aber es ist sehr fraglich, ob diese Erfolgsserie fortgesetzt werden kann, denn nach einer teilweise sechsjährigen, mehr als erfolgreichen Zusammenarbeit war das Finale in Berlin der letzte gemeinsame Auftritt. Da nur Annika Otto, Jula Zarth und Lea Brücker altersmäßig im Team bleiben, wird es eine fast komplett neue Mannschaft geben. Ich vermute, dass der Hagerhof deshalb die Favoritenrolle im nordrhein-westfälischen Mädchen-Schulbasketball vorerst nach Hagen abgeben muss, wo am Theodor-Heuss-Gymnasium, das bei den jüngeren Mädchen ebenfalls Dritter in Berlin wurde, eine ähnlich erfolgreiche Jugendarbeit geleistet wird. Uns bleiben aber sechs schöne und erfolgreiche Jahre mit tollen Erfolgen, für die ich mich bei meinen Mädchen ganz herzlich bedanken darf!“

Mannschaftsfoto unten:
Das erfolgreiche Hagerhof-Mädchen-Team mit Coach Martin Otto, Schulleiterin Dr. Gudula Meisterjahn-Knebel, Jula Zarth, Marie Gülich, Saskia Schmitz, Schirin Vahle und Co-Trainerin Karin Kotte. Vordere Reihe: Louisa Krüger, Anna Quast, Annika Otto, Maike Otto, Katharina Winterhoff und Physiotherapeutin Andrea Jacobi-Heinemann. Nicht auf dem Foto: Lea Brücker, Annika Köller und Betreuerin Silke Otto.


April 2011: Schüleraustausch im Indischen Ozean

21 Schülerinnen und Schüler von Schloss Hagerhof auf La Réunion: 18.03.-03.04.2011

Vom Inselstaat Mauritius an der ostafrikanischen Küste hat man ja schon einmal etwas gehört. Aber wo bitte liegt die Insel "La Réunion"? Eine buntgemischte Schülergruppe aus den Jahrgangsstufen 8-11 des Gymnasiums und der Realschule Schloss Hagerhof in Bad Honnef hat dort - 800 km östlich von Madagaskar im Indischen Ozean - zwei Wochen im Rahmen eines französischen Schüleraustausches verbracht.

Die deutschen Schüler wurden von den zwei Lehrkräften, Frau Weufen-Püschel, Lehrerin für Englisch und Französisch, und Herrn Wellner, Lehrer in den Fächern Erdkunde und Sport, begleitet. Frau Weufen-Püschel hatte im Vorfeld den Kontakt zu der Partnerschule auf La Réunion geknüpft und eine AG gegründet, in der die Vorbereitungen des Austausches stattfanden. Durch verschiedene Aktionen der „La-Réunion-AG“ in der Schule sowie einer Spende des Fördervereins wurde die Reise für die Schüler erschwinglich.

Am Freitag, dem 18.03.2011 um 7:00 Uhr morgens traten die 23 Abenteurer ihren langen Weg ans andere Ende der Welt an. Nach 17 Stunden kamen sie endlich am Ziel an und wurden von ihren Gastfamilien bereits erwartet. Die ersten beiden Tage verbrachten die deutschen Austauschschüler alleine in den kreolischen Familien, so hatten sie die Möglichkeit, ihre Gastgeber und deren Kultur kennenzulernen. Schnell wurde allen klar, wie groß doch der Unterschied zu ihrem bekannten Leben in Deutschland ist.

Abwechslungsreiche Ausflüge standen auf dem Programm, welches von Madame Kaiser, der Deutschlehrerin der französischen Partnerschule „Collège Achille Grondin“, erarbeitet wurde. Einige der Ausflüge waren für Deutsche und Franzosen geplant, andere aber nur für die deutschen Austauschschüler. Von Aquarien, Tempeln, Schiffsfahrt bis Marktbesuch und Vulkanwanderung war alles dabei. Die erste Exkursion ging nach Saint Leu, in einen botanischen Garten mit anschließender Besichtigung eines Schildkrötenaquariums. Am nächsten Tag  stand ein Ausflug in den „Gewürzgarten“ von Saint-Philippe an. In diesem wurde den Schüler die faszinierende Pflanzenvielfalt von La Réunion  näher gebracht. Tags darauf besuchten die Schüler ein Aquarium mit für die Tropen typischen Fischarten. Danach erlebten die Schüler eine spannende Glasbootfahrt entlang der Korallenriffe mit ihrer einzigartigen Tierwelt.

In dem kreolischen Dorf „Entre Deux“ konnten die Schüler den typischen kreolischen Baustil der Einheimischen bewundern. An einem Samstag bestaunte die Gruppe die bunte Auswahl von Obst und Gemüse bis zu Souvenirs und Kleidung auf dem multikulturellen Markt in Saint Pierre. Anschließend besichtigte sie zwei sehr farbenprächtige und aufwändig verzierte Hindu-Tempel. Darauf folgte eine anstrengende, aber äußerst interessante Wanderung zu einem Vulkankrater.
Ein weiteres Highlight  für die Schülerinnen und Schüler war der Tag am weißen Sandstrand „l‘Hermitage“ von Saint Gilles, an dem sie die Möglichkeit hatten zu schnorcheln und hautnah die wunderschönen Fische und Korallen zu erleben.

Einige Tage begleiteten die deutschen Schüler ihre Austauschpartner in die Schule. Die deutschen Gäste wurden sehr freundlich von der Schulleiterin Madame Macé des Collèges willkommen geheißen. Nach der Begrüßung nahmen die Schüler in Dreiergruppen am Unterricht teil. Darüber hinaus bekamen sie speziellen Unterricht zu der Geschichte und den Vulkanen von La Réunion. Den französischen Schülern, die dort Deutsch lernen, präsentierten die Gastschüler in deutscher Sprache ihre zuvor vorbereiteten Projekte zu den Themen: Bad Honnef, Bonn, Köln, Rheinbreitbach und die besondere Kombination aus Sport und Lernen am Hagerhof. Frau Weufen-Püschel sowie die beiden Schülerinnen der 11. Jahrgangsstufe Jana Bretthauer und Lena Pokorny halfen bei der Übersetzung der Vorträge.

Zum Abschluss der schönen gemeinsamen Zeit wurde in der Schule ein Volleyball-Turnier veranstaltet. Hierbei traten gemischte Gruppen von Franzosen und Deutschen gegeneinander an.
Zur Verabschiedung der deutschen Gäste versammelten sich alle Gastfamilien, Lehrer und die Direktorin in dem Restaurant der Schule. Madame Macé sowie Madame Kaiser hielten eine Ansprache, bedankten sich für die gemeinsamen Erfahrungen und äußerten den Wunsch, das Austauschprojekt in der Zukunft weiterzuführen. Auch die deutschen Gastschüler bedankten sich bei den Familien und besonders bei Madame Kaiser für die Organisation mit exotischen Blumen.

Im Mai diesen Jahres erfolgt nun der mit Spannung erwartete Gegenbesuch der Franzosen von La Réunion. Alle Beteiligten sind sich darüber einig: Der Schüleraustausch im Indischen Ozean war ein voller Erfolg!


April 2011: Binationales Schülerprojekt zu erneuerbaren Energien am Schloss Hagerhof

Holländische und deutsche Schüler arbeiten gemeinsam über die Energieversorgung der Zukunft

Am Mittwoch, den 16. März, sind 18 Schüler der 9. Klasse des Gymnasiums Schloss Hagerhof nach Wageningen bei Utrecht in Holland aufgebrochen, um dort gleichaltrige Schüler der Schule Pantarijn zu treffen. Gemeinsam planten sie, für eine Woche verschiedene Facetten der erneuerbaren Energien zu erkunden. So stand in Holland u.a. der Besuch einer englischsprachigen Universitätsvorlesung zum Thema 'Renewables' auf dem Programm, während in der zweiten Hälfte der Woche eine Exkursion zur Photovoltaik-Demonstrationsanlage von Solar-World in Bonn unternommen wurde. Natürlich durften auch eigene Experimente nicht fehlen. So versuchten die Schüler mit einfachen Mitteln die Solarkonstante zu messen, also die Energiemenge, die uns die Sonne jede Sekunde auf jeden Quadratmeter liefert. Weitere Untersuchungen befassten sich z.B. mit der Frage, ob die Energiesparlampen bezüglich Stromverbrauch und Helligkeit wirklich halten, was die Hersteller versprechen, oder mit einem Simulationsversuch zum Klimawandel durch CO2 im Einmachglas. Besonders günstig ist dabei der Umstand, dass die Schule kürzlich erst die sog. 'Klimakiste' durch Norbert Röttgen persönlich überreicht bekommen hat, die viele der nötigen Messgeräte für die geplanten Versuche enthält.
Als besonderes Highlight fand am Montag eine 'Weltklimakonferenz' in Form des Planspiels 'Cooling Down' statt, das der Autor, Dr. Otto Ulrich, selbst begleiten konnte. Hier wurde den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten, einmal selbst in die Rolle der Politiker zu schlüpfen und die Geschicke der Menschheit in den nächsten 25 Jahren zu gestalten.
Besichtigungen des Kölner Doms und der Bonner Sehenswürdigkeiten sowie gemeinsame Freizeitaktivitäten rundeten das Programm ab und führten  dazu, dass die Schüler aus zwei Nationen zu einer Gruppe zusammenwachsen konnten.  

April 2011: Krötenschutz am Hagerhof

Im Rahmen des Biologieunterrichts erwerben die Real- und Gymnasialschüler der Klassenstufe 7 aktuell nicht nur Kenntnisse über die Lebensweise von Amphibien. Sie setzen diese auch praktisch beim Schutz dieser am meisten bedrohten Wirbeltiere um. Dabei ist ihnen bewusst, dass Kröten und Frösche Schmerzen empfinden können wie Menschen. So ist es nicht nur ihr Wissen um die Bedrohung der zum Laichplatz wandernden Lurche durch den Autoverkehr, das die Schüler zum Handeln bewegt. Vielmehr empfinden die Schüler auch Mitleid mit der Kreatur. Das Überleben dieser Tiere ist ihnen nicht egal.

Mit großem Einsatz haben die Schüler der Klassen 7a, 7b und 7c deshalb unter Mithilfe einiger Schüler aus der Oberstufe einen 350 Meter langen Krötenzaun errichtet. Dieser verhindert gemeinsam mit der abendlichen Sperrung der am meisten betroffenen Straßenteile, dass Kröten in großer Zahl durch Autofahrer gefährdet werden. Die am Zaun entlang wandernden Lurche werden in Eimern gesammelt und dann jeweils morgens sicher über die Straße in den Teich gebracht, wo sie laichen können. Mit Briefen an die Anwohner am Menzenberg haben die Schüler um Verständnis für dieses Schutzmaßnahmen geworben.

Jetzt ist alles für große Krötenwanderung vorbereitet. Mal sehen, ob sich unter den üblicherweise Hunderten von  Erdkröten und Grasfröschen auch die eine oder andere seltene Lurchart verbirgt. Bei der genauen Artbestimmung der Tiere könnte vielleicht auch der hier noch nie nachgewiesene Springfrosch dabei sein. Das Amphibienprojekt am Schloss Hagerhof wird es erweisen.

März 2011:  So isst die Welt…….

Am 01.03.2011 haben wir, die 5b, ein Projekt abgeschlossen, das den Namen „So isst die Welt……..“ trug.
Wir hatten die Aufgabe, uns eines der vorgegebenen Länder auszusuchen und die Essgewohnheiten und Infos später durch einen Stand darzustellen. So teilte sich die Klasse in Länder-Grüppchen auf. In jedem Land (bis auf ein, zwei ausnahmen) befanden sich insgesamt drei Kinder.
Insgesamt gab es sieben Stände: Mali, Japan, Ägypten, Indien, Equador, USA und China.Jede Gruppe kochte, schrieb Plakate und brachte Gegenstände mit.

Am Morgen wurde alles aufgebaut: Tische zusammengeschoben, Tischdecken ausgelegt, Plakate aufgehängt, Gegenstände ausgelegt, Essen ausgepackt und teilweise warm gemacht. Dann wurde die 5c geholt.
Außer der 5c waren noch Frau Dr. Meisterjahn-Knebel, Hr Neuen, Fr Kotte, Fr Nerger, Fr Budzick, Hr Dörr und Fr Bohnau (die das Projekt leitete) da.
Die 5c bekam ein Quiz, das man nur lösen konnte, wenn man an unsere Stände kam.
Nach der 2. Stunde wurde alles wieder abgebaut.

Es war unglaublich viel Arbeit, aber es hat viel SPAß gemacht!!!!!  

Emily Eberz, 5b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

März 2011:  Große Erfolge für die Hagerhof-Basketballer !

Bei den Landesfinalspielen im Basketball haben die drei beteiligten Mannschaften unserer Schule große Erfolge erzielt. Die Mädchen der Wettkampfklasse III begten den dritten Platz, die Jungen der Wettkampfklasse II wurden - das ist ein großer Erfolg - Vizelandesmeister , im Endspiel unterlagen sie dem hohen Favoriten Paderborn.

Großartig kämpften und spielten die Mädchen der Wettkampfklasse II : In allen Spielen besiegten sie teilweise hoch überlegen die Mannschaften dieses Landesfinalturniers und wurden - übrigens zum dritten mal hintereinander - Landesmeister. Anfang Mai spielen unsere Mädchen nun in Berlin in der Endrunde "Jugend trainiert für Olympia" um den deutschen Titel !

Allen Spielerinnen und Spielern sowie den Trainern Frau Kotte, Herr Otto und Herr Wellner herzlichen Glückwunsch !

März 2011: Schüler legen Streuobstwiese an

Statt zu büffeln konnten Schülerinnen und Schüler der Schule Schloss Hagerhof  in Bad Honnef zeigen, dass sie auch mit Schaufel, Spaten und Hammer umgehen können. Auf einem schuleigenen, bisher ungenutzten Gelände an der Zufahrtsstraße zum Schloss pflanzten sie ihre eigene Streuobstwiese mit 14 verschiedenen Bäumchen an. Natürlich geht es nicht darum, den Obstbauern der Region mit einer eigenen Plantage Konkurrenz zu machen – Ziel war vielmehr, ein ökologisch und kulturhistorisch wertvolles Areal zu schaffen, das nebenbei auch noch verwertbare Äpfel abwirft. Deshalb kamen nur alte, lokale Hoch- und Halbstammsorten  in Frage, die z.T. Jahrhunderte lang an den Hängen des Siebengebirges kultiviert wurden, aber mittlerweile fast nicht mehr zu finden sind.

Daher war es für die Schüler auch gar nicht so einfach, Näheres über diese Bäume mit den seltsamsten Namen wie „Zuccalmaglio Renette“  oder „Rheinischer Krummstiel“ heraus zu bekommen und vor allem auch eine Baumschule zu finden, die diese alten Sorten auch liefern kann. Bei der Baumschule Paul Neuenfels  aus Königswinter-Uthweiler wurden sie dann fündig. Erfreulich und erwähnenswert: Die Firma war nach einem erklärenden Brief der Schüler sogar bereit, fünf Bäume für das Projekt zu spenden. Die Restfinanzierung übernahm der Förderverein Schloss Hagerhof.

Im Gelände zeigte sich schnell, dass das Pflanzen von Bäumen nicht nur mühsam ist, sondern auch einigen Sachverstand voraussetzt. So mussten z.B. die empfindlichen Wurzeln gegen Wühlmausattacken mit einer Drahtbarriere geschützt werden. Die jungen Bäumchen bekamen einen passenden Pflanzschnitt und wurden an je drei Pfähle fachmännisch angebunden, die ihrerseits gegen den Wildverbiss mit einem Maschendraht umgeben wurden.

„Mit diesem Projekt schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe“, äußerte sich Dirk Krämer, der begleitende Lehrer. „Eine intakte Streuobstwiese zählt zu den artenreichsten und wertvollsten Biotopen aus Menschenhand. Wir hoffen, in ein paar Jahren wieder dem Steinkauz zu begegnen, den es hier früher gab. Gleichzeitig können wir die Äpfel ernten und z.B. auf dem Schulfest verwerten, um unserer Partnerschule in Burkina Faso zu helfen. Natürlich muss man bei solchen Projekten einen langen Atem haben: Die Fünftklässler, die heute diese Bäumchen mit gepflanzt haben, werden bei ihrer Abiturentlassung schon einigermaßen stattliche Bäume auf ihrer Wiese vorfinden. Zunächst ist es aber wichtig, dass die Kinder ihre Arbeit als wirksam und nachhaltig  erfahren.  Ein zweiter Punkt ist, die Kontinuität in der Arbeit zu wahren. Jede neue Generation von interessierten Schülerinnen und Schülern soll die Möglichkeit haben, eigene wichtige Aufgaben zu übernehmen.“

Februar 2011 : Flashmob in Bad Honnefer Supermarkt

Ein ganz normaler Samstagvormittag; kurz vor zwölf in einem Supermarkt in Bad Honnef.
Noch ahnt niemand, dass es gleich eine Überraschung geben wird. Plötzlich ertönt Musik und
dann beginnen Menschen zu singen. Erst eine Gruppe am Nudelregal, dann setzen einige
Männer ein, die an den Weinregalen stehen, ein. Immer mehr Menschen singen mit.
Sechzig Sängerinnen und Sänger vom Chor „'n Joy“ haben sich unter Leitung von Johannes
Weiß zu einem Flashmob im HIT-Supermarkt getroffen und singen eine Soul-Fassung von
„Halleluja“. Kraftvoll dringen die Stimmen rhythmisch und rockig durch den Supermarkt.
Nach vier Minuten entpuppt sich der Supermarktverkäufer, der die ganze Zeit in einem Kittel
und Leiter dem Singen zugesehen hat, als der Dirigent des Chores. Er steigt auf die Leiter und
dirigiert den langen a capella Schluß-Akkord der Sängerinnen und Sänger. Dann gehen alle
wieder auseinander.
Mit dabei: Schülerinnen und Schüler der Fernsehschule Hagerhof, die das Ereignis mit fünf
Kameras filmen. Den Film über dieses ungewöhnlichen Ereignisses kann man auf der Internetseite www.Fernsehschule-Hagerhof.de sehen, außerdem wird er bald über den TV-Lernsender nrwision im NRW-Kabelnetz ausgestrahlt.

Februar 2011:  Erfolge im Basketball

Unsere Basketball-Schulmannschaften haben bei der Regierungsbezirksmeisterschaft, welche am 15./16.02. am Hagerhof ausgetragen wurden, wieder einmal äußerst erfolgreich abgeschnitten:

Wettkampfklasse II :

Mädchen - 1. Platz        Jungen – 1. Platz

Wettkampfklasse III :

Mädchen –  1. Platz      Jungen – 2. Platz

Die siegreichen Mannschaften nehmen am Landesfinale teil:      

Mädchen am 15. März in Paderborn
Jungen am 16. März in Münster

Januar 2011: Fernsehschule Hagerhof im Fernsehen und Internet!

Seit diesem Monat ist die Fernsehschule Hagerhof online und die ersten Filme unter
www.Fernsehschule-Hagerhof.de im Internet zu finden. Seit September 2010 werden
Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Gymnasiums unter der fachlichen Leitung
des Fernsehjournalisten, Autors und Produzenten Michael Schomers und der schulischen
Leitung des Hagerhoflehrers Erik W.Thomas in die Grundlagen des Fernsehjournalismus
eingeführt. Laufend werden in Zukunft in der Fernsehschule Hagerhof kleine Filmbeiträge
aus der Region produziert
Jetzt sind die ersten Filme im Internet und im Kabelfernsehen zu sehen.
1. Unter dem Titel “Fit for rescue” probten im September 2010 die Jugendgruppen
des Malteser Hilfsdienstes, der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks in Bad
Honnef den Ernstfall. Über 100 Jugendliche waren an den verschiedenen
Rettungsübungen beteiligt. Die Fernsehschule Hagerhof zeigt zwei der Übungen in
den Filmen von Greta Klier, Welda Klier und Michael Schomers.
2. Der Film von Selina Ankermann, Angelina Hamacher, Marielle Schuster und Erik
Thomas entstand bei der Fahrt der Stufe 12 des Gymnasiums Schloss Hagerhof zum
Konzentrationslager Ravensbrück. Der 13-Minuten-Film dokumentiert des Besuch
der Schülerinnen und Schüler und ihre Auseinandersetzung mit der Naziherrschaft.
3. „Gabriellas Song“ ist ein Ausschnitt aus dem Konzert des Chors der evangelischen
Kirche Bad Honnef.
Alle Filme werden außerdem ab jetzt vom TV-Lernsender NRW, der jetzt
„nrwision“ heißt, in weiten Teilen des Kabelfernsehens in NRW gezeigt. In Vorbereitung
sind Filme über den Besuch eines Ministers, eine Modenschau, eine Ballettschule, einen
Fahrlehrer, einen Flüchtling und einen Amerikaner am Rhein.
Vor kurzem wurde der Fernsehschule Hagerhof eine besondere Ehre zu teil. Das
Aaalkomitee übergab eine Spende von 2.000 Euro zur Förderung der Fernsehschule.
Über neue Filmbeiträge werden wir Sie informieren.

Kontakt:
Erik W.Thomas, 02224/932523, Mail: thomas@hagerhof.de
Michael Schomers, 02224/5196699, Mail: Lighthouse@Michael-Schomers.de

Dezember 2010: Die AWO Weihnachtskisten Aktion


Vor einigen Wochen fingen wir, die Klasse 5b, mit dem Verzieren von Schuhkartons an. Als wir am Mittwoch, dem 15. Dezember , alle fertig waren, gingen wir mit den Paketen zur AWO (Bad Honnefer Tafel) nach Bad Honnef. Es war ein anstrengender Weg. Als wir dort ankamen, sagte Herr Sieler von der AWO, dass wir die Ersten seien, die als ganze Klasse dort hinkämen. Wir stellten unsere Kartons auf einen freien Tisch, dann gab es noch ein Foto. Danach gingen wir zufrieden zum Hagerhof zurück.

Karla L. Spies, Klasse 5b   ,  21. Dezember 2010

Dezember 2010: „Hagerhof zeigt Schleife“

Die Schülervertretung des Gymnasium Schloss Hagerhof hat anlässlich des Welt-Aids-Tages
eine Gemeinschaftsaktion organisiert.
Neben Informationsmaterial und der allseits bekannten Aidsschleife, die gegen Spende an die Schüler verteilt wurde, haben die Schüler eine 15 m lange Stoffschleife auf dem Schulhof gemeinsam präsentiert.
Die Spenden werden der Aidshilfe Bonn gegeben um Infizierten zu helfen und die Aufklärung zu unterstützen. Durch die Aktion soll bei den Schülern Bewusstsein und Toleranz für die Gefahren der Infektion hervorgerufen werden. Dank der Unterstützung der Lehrkräfte Susanne Bohnau und Anke Noreike konnte das Projekt realisiert werden.

November 2010:

Dr. Norbert Röttgen auf Schloss Hagerhof

Bundesminister kommt mit der Klimakiste

“Hoher Besuch“ auf Schloss Hagerhof in Bad Honnef: Weil das Thema „Umweltschutz“ seit Jahren nicht nur theoretisch in den Klassenräumen besprochen, sondern auch praktisch auf dem großen Schulgelände tatkräftig behandelt wird, kam jetzt kein geringerer als Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen vorbei, um den Schülern höchstpersönlich eine „Klima-Kiste“ sowie einen Scheck über 500 Euro für Projekte rund um Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit zu überreichen.

Die „Klima-Kiste“, so Röttgen, sei „Auszeichnung und Ansporn“ zugleich für die Schüler einer Schule, an der Projekte zu den genannten Themenfeldern seit geraumer Zeit zum inner- wie außerschulischen Bereich gehören. Die Kiste, in der sich umfangreiches Lehr- und Lernmaterial für Theorie und Praxis sowie Gerätschaften wie etwa ein CO2-Messgerät befinden, ist Teil der „Aktion Klima!“ des Vereins „BildungsCent“, der vom Bundesumweltministerium gefördert wird. „Das Thema Nachhaltigkeit ist ein besonders wichtiges an Schulen - mit Blick auf kommende Generationen, aber auch mit Blick auf Menschen in Gebieten, die bereits vom Klimawandel besonders schwer getroffen sind“, so Dr. Röttgen. Der bewusste Umgang mit natürlichen Ressourcen sei „Lebens- und Überlebensfrage“, die jeder einzelne – bei aller Globalität – mit seinem Verhalten ein Stück weit beantworten könne.

Nach der Begrüßung durch Geschäftsführer Michael Laufer und Schulleiterin Dr. Gudula Meisterjahn-Knebel hörte Norbert Röttgen interessiert den Ausführungen von Leah Winter, Fabian Kurz, Yannick Bärsch, Konstantin Baron und Leon Bärsch zu, die über die besonderen Aktivitäten der Umwelt-AG, der AG Entwicklungspolitik sowie über den Verkauf von „Fairtrade“-Artikeln im Schüler-Café berichteten. Lehrer Dr. Dirk Krämer stellte die allgemeinen Bemühungen der Schule vor, Umweltschutz und alles, was dazu gehört, ins Bewusstsein zu führen: „Für die Umsetzung in der Schule lautet das Zauberwort Kontinuität, schließlich müssen wir diese Themen jedes Jahr mit immer wieder anderen Schülern behandeln!“

Seit zehn Jahren gibt es am Hagerhof die Umwelt-AG, Umweltbeauftragte in allen Klassen und regelmäßige Klimaschutzprojekte. Die AG Entwicklungspolitik arbeitet sei Jahren für eine Partnerschaft mit einer Schule in Burkina Fao, die mit erheblichen finanziellen Mitteln, u.a. aus dem Tag „Arbeit für Afrika“ unterstützt wird. Bei mehreren Besuchen konnten die  Hagerhof-Schüler  in Westafrika feststellen, auf welch fruchtbaren Boden ihre Unterstützung bisher gefallen ist. Abschließend stellte sich der Minister ausführlich den Fragen der Schüler, die gerne die Gelegenheit nutzten, auch sensible Themen wie der Umgang mit der Sicherheitsfrage der  Kernenergie und die Lagerung des Atommülls anzusprechen. Michael Laufer und  Dr. Meisterjahn-Knebel bedankten sich mit der „Hagerhof-Chronik“ für diesen Besuch, Röttgen revanchierte sich mit einer Signatur seines Buches für die Schüler-Bibliothk – und ließ mit einem Becher Kaffee seinen Besuch am Hagerhof im Schüler-Café ausklingen.

November 2010:

Schulpartnerschaft mit Ludvika


Auf dem Hagerhof  bahnt sich offenbar eine neue Schulpartnerschaft an.
Nach dem viertägigen Besuch einer Delegation vom Västerbergslagens
Utbildningscentrum (VBU), einem Gymnasium im schwedischen Ludvika
hoffen die beiden Schulen und natürlich auch die Partnerschaftskomitees,
ein weiteres „Grundsteinchen“ im Mosaik der Städtepartnerschaft zwischen
Bad Honnef und Ludvika gelegt zu haben.

Nicht nur freundlich empfangen, sondern auch intensiv betreut wurden vor
kurzem auf dem Hagerhof die beiden Deutschlehrerinnen Birgitta Lindquist
und Bodil Sunquist und ihre Schüler Fatbarda Hasani und Charlie Alexsson
während des Aufenthaltes in Bad Honnef von den Hagerhof-Pädagogen Irmgard
Weufen-Püschel und Dr. Dirk Krämer sowie den Familien Sachse
und Kalt. Gemeinsam erlebte man den Tag der Offenen Tür in der Schule,
der einen detailerten Einblick ins Internats- und Schulleben gab. Darüber
hinaus erkundeten die schwedischen Gäste mit ihren Betreuern natürlich
auch die Stadt Bad Honnef  sowie Bonn und Köln. Ein gemeinsames
Mittagessen im Weinhaus Steinbach mit anschließendem Besuch im
Adenauer-Haus in Rhöndorf rundete den erfolgreichen ersten schwedischen
Besuch am Hagerhof  ab.

Die während der vier Tage konstruktiv geführten Gespräche resultierten
am Ende in dem beiderseitigen Wunsch, ab 2011 einen regelmäßigen
Schüleraustausch durchzuführen. Großes Interesse daran zeigte natürlich
auch das Partnerschaftskomitee Bad Honnef/Ludvika mit Katrin Lüth
als Vorsitzende sowie die Hagerhof-Elternschaft mit Eltern-Vertreterin
Dr. Beate Kummer.

September 2010:

Jubiläums-Sommerfest am Hagerhof

Kalender, Kürbissuppe und Klamotten

Ein rundum zufrieden stellendes Fazit konnten Gymnasium, Realschule und Internat auf Schloss Hagerhof am Ende eines interessanten Samstagnach-mittages ziehen - das diesjährige Sommerfest, das natürlich ganz im Zeichen des 50-jährigen Schuljubiläums stand, hatte die ohnehin recht hoch gesteckten Erwartungen voll und ganz erfüllt und im Verlauf des vierstündigen Ablaufs eindrucksvoll die vielfältigen Aktivitäten der staatl. anerkannten Privatschule präsentiert. Als Ehrengast überbrachte Landrat Frithjof Kühn  nicht nur Grüße und Glückwünsche des Rhein-Sieg-Kreises, sondern auch „Material“ für die Schulbibliothek. Er freute sich über das soziale Engagement von Lehrern und Schüler und bescheinigte dem Hagerhof, dass es „einen großartigen Ruf in der Region“ genieße. Der Landrat,  der von Schulleiterin Dr. Meisterjahn-Knebel und Geschäftsführer Michael Laufer auf seinem Rundgang begleitet wurde, konnte sich vom reichhaltigen Angebot, dass keine Wünsche offen ließ,  überzeugen. 

Schließlich hatte das Jubiläum doch verständlicherweise bewirkt, dass Vorbereitung und Programmplanung besonders motiviert angegangen wurden. Alle Klassen und Stufen hatten sich in Zusammenarbeit mit den Lehrern eine ganze Palette von Attraktionen und Angeboten einfallen lassen, die dankbar von den zahlreichen Besuchern und Gästen angenommen wurden. Da fielen – nur um einige zu nennen - beispielsweise die „Schuhputz-Teufel“ bereits am Eingang über die Schuhe der Besucher her und putzten, was das Zeug hielt. Und die Entwicklungshilfe-AG verkaufte zugunsten ihres Engagements im westafrikanischen Burkina Faso Kürbis-Suppe. Kaffee und Kuchen, Tee der China-AG, Hotdogs – die Gäste hatten wahrlich kein Problem, sich zu stärken und dabei den einen oder anderen Euro für einen guten Zweck loszuwerden.

Da wollte auch die Elternschaft nicht zurückstehen, die in Zusammenarbeit von Pflegschaft und Förderverein Kölsch- und Sektgläser mit Jubiläums-Logo wie auch Sonderabfüllungen von Sekt und –Wein aus dem heimischen Siebengebirge mit eigenem Hagerhof-Etikett anbot. Guten Absatz fand am Stand der Eltern auch ein Familienkalender mit Bildern von Hagerhof-Schülern aus einem Malwettbewerb, den die Kunstlehrer auf Anregung der Eltern durchgeführt hatten. Die Gewinner, deren Bilder den Kalender zieren, wurden im Verlauf des Festes geehrt und mit Preisen bedacht.

Eine weitere Idee der Schulpflegschaft avancierte zum Höhepunkt dieses Festes: eine musikalisch und textlich untermalte Modenschau, in denen sich die vergangenen 50 Jahre prächtig widerspiegelten. Das war natürlich in erster Linie auch ein Verdienst eines versierten Moderators: TV-Comedian Bernd Stelter, der eigener Aussage zufolge erstmals eine Modenschau kommentierte, fand natürlich launige Bemerkungen über den tiefen Griff in die Klamottenkiste, den Mütter, Lehrerinnen und Schülerinnen mit Eleganz und Chic über die Bühne trugen. Ein dickes Sonderlob galt Lehrer Bernd Brück, der sich offensichtlich als einziger Mann traute, bei dieser Modenschau mit aufzutreten – Kompliment, er tänzelte gekonnt über den „Catwalk“, wie Bernd Stelter die Szenerie nannte. Riesenbeifall belohnte Moderator und Models
für diese Modenschau! Beifall, Blumen und Geschenke gab es auch für Dr. Beate Kummer und Anna Winterhoff, die sich in der Vergangenheit tatkräftig für den Hagerhof engagiert hatten.

Fazit: Dieses Jubiläums-Sommerfest hat sich einen würdigen Platz in der nunmehr 50-jährigen Schulgeschichte gesichert!

August / September 2010 :

Am 30. August startet am Hagerhof das neu Schuljahr, Beginn für alle Beteiligten ist um 8.30 Uhr.  Nach den notwendigen organisatorischen Angelegenheiten ( Bücherausgabe, Stundenplan, erste Planungen ) beginnt das sofort wieder der Ernst des schulischen Alltags. Die erste Schulwoche endet mit dem mittlerweile zum Ritual gewordenen Kennen-Lern-Wandertag am Freitag, 03.September. Wir wünschen allen Schülern, Lehrern und Mitarbeitern des Hagerhofs einen gelungenen Start in das neue Schuljahr !

Ereignisse aus dem vergangenen Schuljahr:

Juli 2010:  Der Hagerhof geht in die Sommerferien !

Am Hagerhof sind die letzten Tage des Schuljahres vorbei !

Am Montag  ( 12.07. ) fand unser alljährliches Sportfest statt. Bei brütender Hitze haben sich die Schüler bis mittags sportlich betätigt, dann wurde für die meisten der restliche Tag im Freibad oder bei weniger schweißtreibenden Tätigkeiten fortgesetzt.

Am Dienstag  ( 13.07. ) haben die Klassen und Jahrgangsstufen unterschiedliche Unternehmungen am Klassentag durchgeführt.

Am Mittwochmorgen war es dann endlich soweit:  Nach dem Gottesdienst und der Ehrung von schulischen, sportlichen und sozialen Sonderleistungen wurden die Zeugnisse verteilt und die große Hagerhofgemeinde verabschiedete sich in die wohlverdienten Sommerferien !!

 

Juni 2010:  Abiturentlassung am Hagerhof

Am 26. Juni wurde der diesjährige Abiturjahrgang mit einer feierlichen Zeremonie im Kurhaus verabschiedet. Neben einigen musikalischen Darbietungen gaben auch Redebeiträge den Abiturientinnen und Abiturienten wertvolle Worte mit auf den Weg.  Im Folgenden findet sich ein Verweis auf die Rede des Tutors, Herrn Harting:

Abiturrede 2010 (Tutor Herr Harting)

 

Juni 2010 : Theater-Arbeitsgemeinschaft führte "Der Kleine Prinz" auf

In vier Aufführungen (8. bis 11. Juni 2010) bewegte sich der kleine Prinz in der Aula unserer Schule als Grenzgänger zwischen zwei Welten - seiner eigenen und unserer, geprägt von Geschäftigkeit, Oberflächlichkeit und Eindimensionalität. Unter der einfühlsamen Regie von AG-Leiter Jürgen Fenger entstand ein kleines Theaterstück nach Motiven der weltberühmten Erzählung "Der Kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry. Das Stück besticht durch seine tiefsinnige Schlichtheit und konfrontiert den Zuschauer schnell mit sich selbst.
Einem Piloten (sehr überzeugend umgesetzt von den zwei Schauspielerinnen Andra Stehr und Hanna Bleiel), der in der Wüste, ganz auf sich allein gestellt, eine Panne an seinem Flugzeug beheben will, begegnet der kleine Prinz. Er ist so verblüfft, dass er die Reparatur ganz vergisst und sich nur mit dem „kleinen Kerlchen“ (hervorragend gespielt von Hanna Lübbeke sowie Jan Wienowicki und Valeska Engel) beschäftigt. Nach und nach erfährt er durch die Erzählungen des kleinen Prinzen, dass dieser nicht von der Erde stammt und wie er selbst vom Himmel gefallen ist.
Auf seinem eigenen kleinen Planeten, kümmert sich der kleine Prinz um eine empfindsame und launige Rose (Lara Bretthauer). Als der Ärger mit ihr zu groß wird, sucht er viele andere kleine Planeten auf und trifft dort einen König (Hans Schmal), einen Eitlen und einen Laternenanzünder (Christina Sänger), einen Säufer und einen Geographen (Johanna Lelke) sowie einen Geschäftsmann (Nikola Behrmann).
Schließlich landet er auf der Erde und macht sich auf die Suche nach Menschen, mit denen er sich anfreunden will. Doch das ist nicht leicht. Denn ihm begegnet auf seiner Reise viel Unverständnis, da jeder, den er auch hier trifft, nur in seinem begrenzten Horizont lebt und ihn nicht versteht. So verwundert es nicht, dass der Prinz für die Erdenbewohner keine lobenden Worte findet.  Bei den Tieren, z.B. bei einer hilfsbereiten aber zwielichtigen Schlange (Gilda Masala), hat er schon mehr Erfolg.
So ist auch die Begegnung mit einem Fuchs (Sina Flottmann), der sich gern vom kleinen Prinzen zähmen lassen möchte, eine zentrale Stelle im Stück. Das Fazit aller Lebenserfahrungen dieses Tieres lautet: "Es ist ganz einfach: man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar". Man möchte diesen Satz hinausrufen in diese schnelllebige Welt der Reizüberflutung mit Äußerlichkeiten. Denn wer kann schon von sich behaupten, dass er nur auf das Wesentliche achtet und sich nicht auch oft genug vom äußeren Schein blenden lässt?
Sehr beeindruckend waren die Leistungen der jungen Schauspieler der Theater AG der Klassen 5-7 von Schloss Hagerhof. Wie die Profis bewegten sie sich textsicher auf der Bühne und überzeugten in jeder Aufführung das Publikum, das nicht mit Beifall geizte.

Mai 2010:  Gegenbesuch von unserer Partnerschule in Polen

Vom 26.Mai bis zum 2. Juni 2010 empfing unsere Schule im Jubiläumsjahr die Lehrerin Malgorzata Kepka mit ihren Schülern der 11. Klasse des Lizeum Nr.18 in Krakau zum Gegenbesuch. Neben unterrichtlichen Aktivitäten in den Räumen unserer Schule standen u.a. auch Führungen durch Bonner Museen sowie der Besuch romanischer und gotischer Kirchen in Köln auf dem Programm. Gemeinsam erlebt wurde auch ein Spiel des Bonner Footballteams Gamecocks, bei dem unser Schüler Benedikt Stammnitz-Reske erfolgreich mitspielte.  Den Abschluss des Austausches bildete ein Wandbildprojekt, das von Herrn Stehr begleitet wurde. Es entstand ein gemeinschaftliches Kunstwerk von polnischen und deutschen Schülern für unser neues Schulfoyer. Am 11. Juni 2010 werden die Lehrer Frau Kinder und Herr Brück erneut mit Schülern der 10. Klassen unsere Partnerschule in Krakow besuchen.

Mai 2010:Hagerhof-Mädchen werden Vizemeister

Auch wenn der ganz große Erfolg nicht gelang, konnten die Basketball-Mädchen von Schloss Hagerhof in diesem Jahre einmal mehr mit größter Zufriedenheit die Heimreise vom Berliner Bundesfinale im Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ antreten. Nach überzeugenden Leistungen in der Vor- und Zwischenrunde mit zum Teil klaren Siegen über sechs Landesmeister aus den anderen Bundesländern mussten sie im Finale zwar dem Team der Theo-Koch-Schule Grünberg (Hessen) bei der 37:42-Niederlage in der Wettkampfklasse II knapp den Vortritt lassen, aber letztlich folgte der ersten, verständlichen Enttäuschung unmittelbar nach dem verlorenen Finale dann doch schnell die Erkenntnis, dass man nach dem fünften Platz vor zwei Jahren und dem Sieg im vergangenen Jahr auch diesmal wieder die Erwartungen voll erfüllt und das Land Nordrhein-Westfalen vorbildlich und erfolgreich vertreten hatte.

Für die Schule war das natürlich auch ein Grund, das erfolgreiche Mädchen-Team mit seinem Coach Martin Otto in einer Schulpause lautstark zu empfangen und entsprechend zu ehren. Schulleiterin Dr. Gudula Meisterjahn-Knebel und Geschäftsführer Michael Laufer sparten nicht mit Lob für die engagierte Leistung aller Beteiligten, Mitschülerinnen und Mitschüler schlossen sich gerne mit Beifall und aufsteigenden Luftballons an. Während Michael Laufer, der als Augenzeuge in Berlin alle Partien gesehen hatte, und Dr. Meisterjahn-Knebel – sie war eigens zum Finale nach Berlin geflogen - das professionelle Umfeld der erfolgreichen Mädchen lobten und sich bei allen und vor allem bei Coach Martin Otto dafür bedankten, dass sie den Schulnamen einmal mehr bundesweit bekannt gemacht hatten, stellte Martin Otto den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft heraus. Sein Dank galt dabei seinen Spielerinnen Marie Gülich, Maike und Annika Otto, Felicitas Graßhoff, Jula Zarth, Lily Creed, Anna Mai Joy Jürgens, Marie Joy Jürgens, Julia Joy Jürgens, Louisa Krüger, Katharina Winterhoff, Anna Quast und Lisa Busser. 

Dankende Worte richtete der Coach aber auch an die Co-Trainer Andreas Maier und Karin Kotte, Video-Analyst Björn Diegel, Physiotherapeutin Andrea Jacobi-Heinemann wie auch an seine Ehefrau Maike, die als Betreuerin aktiv war. Martin Otto dankte aber auch Schule und Schulleitung, die mit stetigem Entgegenkommen und ständigem Verständnis die nötigen Freiräume geschaffen hatten, um mit einem professionellen Umfeld die Weichen zu dieser deutschen Vize-Schulmeisterschaft  zu stellen.

Der Weg der Hagerhof-Mädchen zum Erfolg führte in der Vorrunde nach Siegen gegen die Eichenschule Scheeßel (Niedersachsen) mit 36:23, gegen das
Geschwister-Scholl-Gymnasium Fürstenwalde (Brandenburg) mit 53:51 und einem 61:26-Sieg gegen die Gustav-Heinemann-Oberschule Berlin in die Zwischenrunde.
Die überstand man ebenso erfolgreich mit einem 50:20 gegen das Otto-Hahn-Gymnasium Ludwigsburg (Baden-Württemberg) und einem 42:23 gegen das Theresianum Mainz (Rheinland-Pfalz). Mit dem Hagerhof hatten die Eichenschule Scheeßel als Außenseiter und die beiden „heißen“ Mitfavoriten, die Sportschulen Haale an der Saale (Sachsen-Anhalt) und die Theo-Koch-Schule Grünberg (Hessen) das Halbfinale erreicht. Die Spielerinnen der beiden letzteren Schulen hatten sich schon eine Woche vorher bereits im Finale deutschen U-17-Vereinsmannschaften gegenüber gestanden, wobei die Hallenserinnen Meister geworden waren. Gegen diesen deutschen Jugendbasketballmeister  behielten die Hagerhof-Mädchen unerwartet deutlich mit 36:27 die Oberhand und zogen ins Finale ein. Dort allerdings zeigte sich die Theo-Koch-Schule Grünberg um ein Quäntchen besser und hielt den Hagerhof mit 42:37 auf Distanz. Dennoch ist dieser Vize-Meistertitel ein toller Erfolg, mit dem der Hagerhof seine Mit-Dominanz im deutschen Schulbasketball eindrucksvoll unter Beweis stellte. Martin Otto versprach durchaus zufrieden, dass man im kommenden Jahr „erneut angreifen“ wolle !

April 2010:  Festakt zum 50-jährigen Schuljubiläum


Die staatlich anerkannte Privatschule Schloss Hagerhof in Bad Honnef mit Gymnasium, Realschule und Internat feiert in diesem Jahr mit mehreren Veranstaltungen ihr 50-jähriges Bestehen. Mit einem Festakt wurde jetzt an die bewegte Vergangenheit mit zeitweise dramatischen Tagen erinnert. Gleichzeitig zeigte sich aber auch, dass Schulleitung, Lehrer, Erzieher und Eltern selbstbewusst und optimistisch in die Zukunft schauen können.
Große Beachtung fanden u.a. die Ausführungen von Annette Stegger, die im Sommer 1994 als Fördervereinsvorsitzende die absolute Krise des Hagerhofs erlebte und als spätere Gesellschafterin die Weichen für einen gesunden Neuanfang mit stellte. Spürbar bewegt erinnerte sie sich an diese Zeit, die fast das Aus für die Schule bedeutet hätte. Nach der Pleite des Eigentümers, einer Immobiliengesellschaft, war die Schule seinerzeit in die Hände einer Bank gefallen und stand letztlich als Insolvenzmasse vor dem Verkauf. „In einem ungeheuerlichen Vorgang“, so Annette Stegger, „stemmten damals Eltern, Lehrer und Sponsoren in einem kaum vorstellbaren Kraftakt die Rettung.“ Sie erinnerte u.a. an das Engagement eines Franz-Ludwig Solzbacher und seiner damaligen Mitstreiter und an den Schock, als die Bank plötzlich sechs Millionen Mark mehr verlangte. „Innerhalb von wenigen Tagen, Tagen voller Tränen“, erinnerte sich Stegger, „gelang auch dies, unterstützt durch Demonstrationen, einen Beschluss des Rates der Stadt Bad Honnef, dass der Hagerhof nur Schulgelände sein dürfe, und durch den Druck der Medien. Die Bank knickte ein, der neue Hagerhof war gerettet.“
Diese Erinnerungen sind unvergessene Geschichte, und deri Festakt unterstrich, dass damals die Weichen zur heutigen Montessori-Schule richtig gestellt wurden. Schulleiterin Dr. Gudula Meisterjahn-Knebel verhehlte in ihrer Begrüßung aber auch nicht, dass man vor einiger Zeit die Jubiläumsfeierlichkeiten absagen wollte, als bekannt wurde, dass es auch am Hagerhof in den 70er Jahren zwei Missbrauchsfälle gegeben habe: „Das hat uns sehr getroffen, aber letztlich hätte eine Absage auch Resignation bedeutet, die unserer pädagogischen Arbeit nicht gerecht geworden wäre.“ Vize-Bürgermeister Peter Profittlich fand dazu in seinem Grußwort die passenden Worte: „Auch ich war entsetzt und traurig über die Nachricht von Missbrauchsfällen in den früheren Jahren. Dank gebührt Ihnen allen für den offenen Umgang damit und die hervorragende Aufarbeitung. Es ist mir ein Bedürfnis, allen hier Tätigen noch einmal mein Vertrauen auszusprechen. Der Hagerhof ist fester Bestandteil der Stadt Bad Honnef, seine Leistungen sind hoch anerkannt!“
Geschäftsführer Michael Laufer hatte zu Beginn des Festaktes eine ganze Reihe von Ehrengästen begrüßt, u.a. den Leitenden Regierungsschuldirektor Achim Beyer von der Bezirksregierung Köln, Prof. Hans Brügelmann von der Uni Siegen, die frühere Schulleiterin Gisela Jagau, den ehemaligen Internatsleiter und Hagerhof-Chronisten Hagen Blankerts sowie die Schulpflegschaftsvorsitzende Dr.  Beate Kummer . Sie und die anderen Gäste hörten, wie die aktuellen Schüler den Hagerhof heute sehen. Anna Rogalski und Moritz Brunn boten dabei ebenso kurzweilige wie sympathische Einblicke in den Schul- und Internatsalltag, während Lisa-Sophie Wachendorfer als Maria Montessori und Judith Stelter als Johannes Brahms mit charmant-launiger Moderation durchs Programm führten. Die Darbietungen der jugendlichen Akteure aus Musik- und Musicalschule rundeten das Programm gewohnt professionell ab. Nach dem Festakt ging es dann kreativ weiter: der Circus „Tausendtraum“ animierte Schülerinnen und Schüler auf dem Schulgelände zum circensischen Mitmachen.

März 2010: Schaufeln im Kindergarten statt büffeln in der Schule


Einen Frühjahrsputz besonderer Art bewältigten 20 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 unter ihrem Tutor Jochen Bachmann vom Gymnasium Schloss Hagerhof. Sie vertauschten unlängst einen Nachmittag lang  die Schulbank mit der Schubkarre und den Füller mit der Schaufel, um das Spielgelände des Parkkindergartens Hagerhof mit neuem Kies und frischem Spielsand herzurichten. Etliche Kubikmeter wurden dabei mit Elan und Engagement transportiert und an den Spielgeräten verteilt – zur großen Freude von Kindergartenleiterin Nora Grohe, die sich gerne mit frisch gebackenen Waffeln und erfrischenden Getränken bei der Hagerhof-Arbeitsgruppe bedankte.
Die Tätigkeit im Kindergarten war für die „Elfer“ Auftakt der Aktion „Soziale Dienste“, in der die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 bis 13 gefordert sind, mindestens 100 Stunden ehrenamtliche und unentgeldliche Tätigkeit in sozial ausgerichteten und öffentlichen Einrichtungen oder Vereinen zu leisten und nachzuweisen.

März 2010:  Schloss Hagerhof bei der DIDACTA


Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule hatten auf der diesjährigen DIDACTA, Deutschlands größter Bildungsmesse, die im März 2010 in Köln lief, Gelegenheit, ihre Aktivitäten in den AGENDA-Bereichen vorzustellen. Dazu eingeladen hatte die NUA, die Natur und Umweltschutzakademie NRW, unter deren Schirmherrschaft die aktuelle Kampangne „Schule der Zukunft“ läuft, an der wir uns erneut beteiligen.
So konnten die Mitglieder der AG Entwicklungspolitik über ihren jüngsten Arbeitseinsatz in Burkina Faso berichten, während die Schülerinnen der Umwelt-AG ihre Aktivitäten im Bereich des Umweltschutzes an unserer Schule vorstellten. Die zahlreichen Besucher waren von den jungen Experten angetan, die mit großem Selbstbewusstsein und Sachverstand 'ihre Sache' vortrugen.

März 2010:  Jazz-Konzert zum Jubiläum


Der Direktor der polnischen Austauschschule von Schloss Hagerhof  Marek Gawet  begeisterte mit seiner Tochter Magdalena am Samstag, den 13. März 2010, mit einem herausragenden Live-Konzert als Geschenk zum 50jährigen Schuljubiläum. Die wunderschöne Stimme von Madalena Gawet, mit der sie ebenso sanft und betörend zu singen vermag, ließ das Publikum im Musikzimmer des Herrenhauses von Schloss Hagerhof. regelrecht dahinschmelzen. Mit ihrem Vater, der sie mit der Gitarre virtuos begleitete, zeigte sie eine ausgesprochene Vielfalt an individuellen Interpretationen teilweiser bekannter Songs, zum Beispiel von Sting oder Katie Melua, aber auch Jazz-Balladen von unbekannteren Interpreten. Besonders einfühlsam boten die beiden Musiker Stücke polnischer Lyrik dar und berührten mit ihrem harmonischen und professionellen Zusammenspiel die Seelen der Zuhörer. Besonders der Lehrerin Malgorzata Kepka, die ebenfalls als Gast bei den Jubiläums-feierlichkeiten anwesend war, ist es zu verdanken, dass der Austausch von Schloss Hagerhof mit der polnischen Schule in Krakau, Lizeum Nr.18, regelmäßig seit 2002 stattfindet. Bereits nach Pfingsten werden polnische Schüler wieder Gäste der deutschen Schüler von Schloss Hagerhof sein. Im Juni soll wiederum ein Gegenbesuch stattfinden, der wie immer von der Lehrerin Sophie Kinder organisiert werden wird.

März 2010:  Hagerhof-Mädchen NRW-Meister und -Vizemeister


Doppelte Freude bei den beiden Basketball-Mädchenmannschaften von Schloss Hagerhof: beim diesjährigen bundesweiten Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ zogen sie als Regierungsbezirksmeister nun auch auf  Landesebene in die begehrten Endspiele ein, in denen es nicht nur um die Meisterschaft, sondern vor allem auch um die Fahrkarten nach Berlin ging, wo Anfang Mai die deutsche Schulmeisterschaft ausgetragen wird. Den organisatorischen Aufwand, den die Verantwortlichen um Michael Laufer, Martin Otto und Michael Wellner mit der Durchführung der NRW-Endrunde an zwei Tagen in den beiden Hagerhof-Sporthallen sowie in der Sporthalle an der Menzenberger Straße bewältigen mussten, belohnten die beiden Mädchen-Teams mit einer Vizemeisterschaft und einem NRW-Meistertitel. Dabei wurden die Mädchen der WK II (1993 – 1996) ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht und sicherten sich  nach der vorjährigen nun auch die diesjährige NRW-Meisterschaft und damit zum dritten Male hintereinander die Fahrkarte zum Bundesfinale in Berlin. Nach einem 5. Platz vor zwei Jahren können die Hagerhof-Mädchen, die auch als Team der SOBA Dragons Rhöndorf die Jugend-Regionalliga anführt, damit ihren im vergangenen Jahr errungen Meistertitel verteidigen. Beim NRW-Finale war auch die Stadtsparkasse Bad Honnef aktiv, die als Sponsor mit dazu beitrug, dass die erfolgreichen Spielerinnen neben Pokalen und Urkunden auch jeder noch eine Erinnerungsmedaille erhielt.
Nach deutlichen Siegen gegen das Brackweder Gymnasium Bielefeld (75:21) und das Gymnasium Remigianum Borken (42:14) sowie einem 63:15 gegen das Werner-Jäger-Gymnasium Nettetal stand das Team der WK II mit Trainer Martin Otto im Finale, in dem die Hagerhof-Girls nichts „anbrennen“ ließen und sich am Ende mit einem deutlichen 66:28-Sieg den NRW-Titel.und die Berlin-Fahrkarte sicherten.

Dritter wurde hier das Gymnasium Borken, das sich mit einem 25:23-Sieg gegen das Werner-Jäger-Gymnasium Nettetal durchsetzte.  Für die jüngeren Mädchen der Altersgruppe WK III (Jahrgänge 1995 – 1998), trainiert und gecoacht von Karin Kotte und Simon  Gstirner, war das favorisierte Theodor-Heuss-Gymnasium aus Hagen bei der 28:66-Niederlage im Finale eine Nummer zu groß – was den mit dem unerwarteten Erreichen des Finales verbundenen Erfolg nicht sonderlich schmälerte.

Jetzt freut man sich auf dem Hagerhof natürlich auf die Fahrt nach Berlin, wo vom 4. bis zum 8. Mai die Meister aller Bundesländer um die deutsche Schulmeisterschaft spielen. Auf die Aussichten in Berlin angesprochen stapelt Coach Martin Otto tief:
„Natürlich können wir uns als Titelverteidiger kaum gegen wehren, dass man uns dem Favoritenkreis zurechnet, aber da die Konkurrenz stärker geworden ist, wird die Endrunde mehr als schwer werden. Um erneut die deutsche Schulmeisterschaft zu gewinnen, werden wir auch das nötige Glück brauchen.“ Daumendrücken ist also auf dem Hagerhof gefragt und angesagt.

Januar 2010: Hagerhof-Schüler aus Afrika zurück

„Ist das wirklich ’Eine Welt’, in der wir leben?“ Diese Frage stellte die Hagerhof-Schülerin Sarah (18) im Schneetreiben am Kölner Hauptbahnhof auf der Rückfahrt vom Düsseldorfer Flughafen nach Bad Honnef. Die 13 Schülerinnen und Schüler, Lehrer Jürgen Berg und Erzieherin Elfriede Schneider  kamen gerade zurück von einem 12-tägigen Entwicklungseinsatz in Kienfangue, dem Partnerdorf  des Hagerhofs in Burkina Faso, Westafrika. Dort unterstützt die Bad Honnefer Schule seit 1996 eine Volksschule, eine Landwirtschaftsschule und eine Gesundheitsstation und hat dafür allein  in den letzten vier Jahren  beim alljährlichen „Arbeitstag für Afrika“ aller Schülerinnen und Schüler sowie durch Spenden und Patenschaften insgesamt rund 90 000 Euro eingesammelt. Die sachgemäße Verwendung  organisiert vor Ort die Supervisorin Rakieta Poyga, die sich zuletzt noch beim Tag der offenen Tür im November letzten Jahres auf dem Hagerhof persönlich für die Hilfe aus Bad Honnef bedankt hatte.

Die mit dieser Reise verbundenen Gegensätze konnten wirklich nicht größer sein: Schneetreiben im Rheinland, in Afrika bis zu 40°C im Schatten, hier der große Bahnhof, dort die Eselskarren. Hier Tausende gestresste, in verspäteten Zügen fluchende Menschen, dort die ruhige Gelassenheit und Gastfreundschaft der Armen. Hier der überall sichtbare Wohlstand, dort die tägliche Sorge ums Lebensnotwendige. Hier Isolation, Desorientierung und Zukunftsangst, dort Stolz auf die Möglichkeit des Schulbesuchs und Hoffnung auf ein besseres Leben nicht nur für sich selbst, sondern für die ganze Familie.…Und das alles zeitgleich in der „Einen Welt“.  

Die Hagerhof-Gruppe durfte 12 Tage zu Gast sein in Burkina Faso, eintauchen in das ganz Fremde. Sie sahen, dass der Fortschritt in „ihrem“ Partnerdorf Kienfangue Einzug hält: Im März wird das Dorf an die Stromversorgung angeschlossen. Ein neuer Schulbau ist fertig, auch schon verkabelt. Ein ehemaliger Dorfbewohner, der selbst dort seine Grundschulzeit verbracht hat und heute erfolgreicher Druckereibesitzer in der Hauptstadt ist, hat sich als großzügiger Mäzen erwiesen. Wasserleitungen führen jetzt von der Hauptstadt ins Dorf, es gibt immer mehr Mopeds und sogar Autos. Der Markt des Dorfes wird immer größer und attraktiver, auch für die Bewohner des ausufernden Rands der Metropole Ouagadougou.

Die Grundschule mit 423 Schülern in 6 Klassen ist im Schuljahr 2008/09 wegen hervorragender Examensresultate vom Erziehungsministerium ausgezeichnet worden. Der Schuldirektor lobt stolz die nachhaltige Arbeit des Hagerhofs:  „Das liegt an der täglichen warmen Mahlzeit für die Schüler, auch natürlich daran, dass alle Kinder Bücher und Unterrichtsmaterial besitzen, was in Afrika wahrlich keine Selbstverständlichkeit ist. Ein weiterer Grund ist die kostenlose medizinische Behandlung aller Schüler in der örtlichen Gesundheitsstation und dass die Waisenkinder des Dorfes als Patenkindern der Hagerhofschüler die Schule besuchen dürfen.“ Im nächsten Jahr soll ein College entstehen, so dass auch eine weiterführende Schule im Dorf vorhanden sein wird.

Das Freundschaftskomitee des Dorfes ließ die deutsche Delegation in den Lehmhütten ihrer Gehöfte übernachten - eine unvergessliche Erfahrung für alle. Madame Poyga, die umtriebige Supervisorin, sorgt mit ihrem Verein BangrNooma („Wissen ist Macht“ oder heute besser gesagt: „Bildung ist der Schlüssel zur Entwicklung“), der sich eigentlich um Aufklärungskampagnen gegen weibliche Genitalverstümmelung kümmert, aktuell immer noch für die Opfer der überstarken Regenfälle von Anfang September 2009, bei der Tausende Menschen in Ouagadougou ihr Haus und ihren gesamten Besitz verloren. Ganze Stadtteile sind wie vom Erdboden verschwunden und bieten immer noch Zeltstädten Platz, in denen die Menschen ohne jede hygienische Grundversorgung leben müssen. Die Hagerhofschüler teilten während eines gesamten Sonntagvormittags Nahrungsmittel, Seifen und Decken an die Menschen aus, die dafür lange Schlange stehen.

Eine Schülerin: „Die Menschen sind so dankbar für die Unterstützung, ihre Gesichter werden uns lange vor Augen bleiben. ‚Barka, barka’, ‚Danke, danke“ so hörten wir beim Abschied immer wieder. Tröstlich: In der Einen Welt leben wir alle doch letztlich gar nicht so weit von einander entfernt.“

Januar 2010:  Schülereinsatz in Burkina Faso


Vom  02.01. bis 13.01.2010 führt die AG Entwicklungspolitik einen Schülereinsatz in Burkina Faso durch. Diese Art der Schüleraktion und Hilfeleistung findet zum zweiten Mal statt.

Der Einsatz wird von der Gruppe ( Schüler, Lehrer, Erzieher) aus Burkina Faso per Twitter-Bericht begleitet. Dazu bitte die Homepage der Entw.-AG aufsuchen:    www.agentw.de

Dezember 2009:  10 Jahre Umwelt-AG am Hagerhof


Vor 10 Jahren traf sich zum ersten Mal eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Hagerhofs, die  in Sachen Umwelt und Naturschutz „nicht nur reden, sondern handeln“ wollten, wie ihr Motto seit dieser Zeit lautet. In den ersten Jahren lag der Schwerpunkt der Aktivitäten eindeutig im Bereich des Energiesparens; da wurden die Räume der Schule auf kaputte Fenster untersucht, die Temperaturen der Klassen gemessen oder auch schon mal Ziegelsteine in Toiletten-Spülkästen versenkt. Die unermüdliche Tätigkeit zeigte bald erste Erfolge; der größte Coup aber war es, als die Umwelt-AG ein Contracting-Geschäft einfädeln konnten, dass der Schule ein eigenes Blockheizkraftwerk bescherte. Seit dieser Zeit erzeugt der Hagerhof einen Teil seines Stroms im Keller und spart dabei nicht nur enorm Energiekosten, sondern entlastet auch die Umwelt mit etwa 25% weniger CO2  !

Bald erstreckten sich die Aktivitäten der Umwelt-AG auch auf die ökologische Verbesserung des großen, parkartigen Schulgeländes. Dies kam sowohl den Pflanzen und Tieren auf dem Gelände als auch den Schülern zugute: So wurde aus Baumstämmen ein 'Grünes Klassenzimmer' unter Schatten spendenden Bäumen eingerichtet, während die Vogelwelt z.B. von Nistkästen für Singvögel und Eulen profitierte. Aber auch die übrigen Arten wurden bedacht: So entstanden im Laufe der Zeit Projekte zur Ansiedlung gefährdeter einheimischer Fisch- und Amphibienarten im Schlossweiher, zum Fledermaus- und Igelschutz oder zur Förderung der Wildbienen. Ein Teil der großen Wiese wird auf Betreiben der AG nur noch einmal pro Jahr gemäht und hat sich mit der Zeit in eine artenreiche Feuchtwiese verwandelt. Von der Stadt Bad Honnef hat die AG seit zwei Jahren  die Patenschaft über den kleinen Grenzbach übernommen, befreit ihn regelmäßig von Unrat und untersucht auch die Wasserqualität.

Am traditionellen Hagerhoffest und auch zum Tag der offenen Tür ist das Team der AG stets aktiv, für ihre 'Sache' zu werben und z.B. durch den Verkauf von  Blumensamen oder Wildbienenhäuschen Geld einzunehmen, dass dann unserer Partnerschule in Burkina Faso zugute kommt.

Aber auch das Energiesparen liegt der AG weiterhin am Herzen: In ihrem neusten Projekt werben sie für eine Photovoltaik-Anlage auf dem Schuldach, mit der sich die CO2 -Bilanz noch weiter verbessern ließe.

„Die lange, kontinuierliche Arbeit zahlt sich aus“, berichtet Dr. Dirk Krämer, der Leiter der AG,

„Die Umwelt-AG ist ein Standbein unseres Agenda-Engagements, für dass unsere Schule schon zum zweiten Mal  die Anerkennung als Agenda-Schule bekommen hat. Mit jedem Schuljahr kommen neue Schülerinnen und Schüler in die AG und lernen, dass sich ein Einsatz für die Umwelt  lohnt und dass man lokal, also vor der eigenen Haustür, damit anfangen muss.“

November 2009:  Basketball-Schulmannschaft WK IV ist Kreismeister 2009

Wie im vergangenen Jahr trugen die Schulmannschaften des Schloss Hagerhof und das Siebengebirgsgymnasiums in Ermangelung an Meldungen anderer Schulen die Kreismeisterschaft in der Wettkampfklasse 4 (Jahrgang 1997 und jünger) unter sich aus. So lud das "Sibi" am 03.11.2009 zum Endspiel ein.

Die Basketballer des Hagerhofs legten bereits im ersten Viertel (25:8) den Grundstein für den späteren Erfolg. Das zweite Viertel verlief ausgeglichen, so dass die Mannschaften beim Stande von 48:32 für den Hagerhof in die Pause gingen. Glücklicherweise erwischte die Mannschaft von Coach Marcus von Kalckreuth den besseren Start in die zweite Halbzeit und erhöhte bis zur 25. Minute auf 60:34. Der Hagerhof, allen voran Luis Götz, wusste über das gesamte Spiel durch aggressive, aber faire Verteidigung zu gefallen. Die daraus resultierenden Schnellangriffe wurden stets erfolgreich abgeschlossen.
Am Ende siegte die Mannschaft um die Topscorer Julius Vieregge und Frederik Blass mit 81:58 und freuten sich über die erfolgreiche Titelverteidigung. Besonders ist Julius Vieregge zu erwähnen, der neben seinen 26 Punkten auch bei den Assists im zweistelligen Bereich lag.

Punkte: Julius Vieregge 26, Frederik Blass 26, Phillip Sommer 10, Justus Jacobi 10, Joshua Dissemond 6, Luis Götz 3 ,  Timon Rahe, Nico Sutter und Luca Gierden

September 2009:  Gelungener Abschluss des Kunstprojektes mit WolfRabe

Nach der Fertigstellung der Schwebetürme zum Brückenfestival 2009  wird in der Projektwoche das bestehende Landart-Kunstwerk vor dem alten Eisenbahntunnel in Erpel gestalterisch erweitert.  35 schwebende Engelsgestalten, die von den Schülern der Klasse 7b mit WolfRabe in einem Künstlercamp entwickelt  werden, bewachen als Botschafter des Friedens die geschaffenen Zwillingstürme und bewahren sie  vor aggressiven Einflüssen. Das nächtliche Zusammenleben mit der Kunst und den gestalteten Engeln ist für die Schüler im Camp ein unbeschreibliches Erlebnis. Für so machen erwachsenen Betrachter wirken die „aufgehängten“ Engel eher abschreckend, für die Schüler, die sich Tag und Nacht mit ihnen teilen, sind sie mit positiven Assoziationen besetzt.

Den Abschluss findet das Kunstprojekt in einer Performance zu den tragischen Ereignissen des 11. September 2001. Mehr als 3000 Papierflieger, die von 100 Hagerhofschülern hergestellt werden, erinnern am Jahrestag an die vielen Menschen, die bei dem Terroranschlag auf das World Trade Center in New York vor acht Jahren unschuldig ihr Leben verloren. Der friedvolle Flug von gefalteten Papierfliegern vor den Zwillingstürmen des Gemeinschaftsprojektes steht im Kontrast zu den Fugzeugen, die damals für die aggressive Tat missbraucht wurden.

Zur Finissage des Brückenfestivals am Sonntag, den 13. September 2009, wird das Ergebnis des Landart-Projektes feierlich der  Öffentlichkeit vorgestellt. Schüler der Musical-Schule unter der Leitung von Mariana Illgauds-Preuten und Gerhard Preuten gestalten den festlichen Rahmen für die Präsentation in beeindruckender Weise.  Drei Duette werden dargestellt: „Der Hass“ aus dem Musical „Romeo und Julia“ von Angelina Hamacher und Sophia Euskichen; „Wenn ich tanzen will“ von Isabella Hamacher und Julian Culeman  aus „Elisabeth“ und „Irgendwo wird immer getanzt“ von Angelina und Isabella Hamacher aus „Mozart“.

Dank der Initiative des Vorstandes der Fördergemeinschaft junger Kunst e.V. ist die Begegnung von aktuellem Kunstschaffen und alltäglichem Schulleben mehr als gelungen. Der Künstler WolfRabe, Schüler und Lehrer von Schloss Hagerhof werden in der Zukunft bestimmt weitere Wege im Bereich der Kunst gemeinsam gehen, denn schon zum Hagerhoffest am 26.September 2009 soll das Gemeinschaftswerk in der Schule erneut präsentiert werden.

 

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September 2009 : Hagerhofschüler nehmen am „Brückenfestival“ teil

Wie bereits berichtet sind die ersten Schritte zur Gestaltung eines Land-Art-Kunstwerkes getan. Gemeinsam mit dem Bonner Künstler WolfRabe (www.wolfrabe.com) haben viele Schüler unserer Schule zwei Schwebetürme geschaffen, die auf dem Brückenfestival 2009 in Erpel (www.brueckenfestival.info/2009) präsentiert werden sollen. Das Festival selbst wird am Samstag, den 29. August 2009 um 19.00 Uhr im Eisenbahntunnel hinter den Brückentürmen der ehemaligen Ludendorffbrücke in Erpel, festlich eröffnet.

Während der Festivalzeit arbeiten Hagerhofschüler in einem Künstlercamp auf dem Tunnelvorplatz. Gemeinsam mit WolfRabe soll hier das in der Schule begonnene Projekt weiter entwickelt werden. Schon jetzt stellen die geschaffenen Schwebetürme eine inhaltliche Verbindung zu dem Werk „FLIEG.ENGEL.FLIEG.“ von WolfRabe in den Brückentürmen her. Assoziationen zur Geschichte und der ehemaligen Funktion der Brücke in den Weltkriegen und zu den am 11. September 2001 durch einen Anschlag zerstörten Twin Towers lassen sich schnell finden. Natürlich zeigt aber auch das leichte und friedliche Schweben der geschaffenen Türme im Wind den leisen Gegensatz zu dem „Lauten“ der beständigen und gewaltigen Kraft der Brückenkopftürme.

Die Schüler haben sich auf den Folien der Türme selbst in Szenen dargestellt und wollen mit ihren Posen und ausgewählten Texten aus Antikriegsgedichten den Betrachter zum Nachdenken bewegen. Die Gestaltung der Innenräume des bereits geschaffenen Werkes soll demnächst weitere Assoziationsmöglichkeiten schaffen.

Übrigens, entlang der Erpeler Rheinpromenade hat unsere Kunstlehrerin Anke Noreike (www.anke-noreike.de) eine Installation geschaffen, die sichtbar sinnlich Flagge zeigen wird.

Am Samstag, den 13.September  2009 um 12.00 Uhr, wird in der Finissage das endgültige Ergebnis des Landart-Projektes der Zusammenarbeit der Hagerhofschüler mit WoffRabe der Öffentlichkeit präsentiert.

Landart1
Landart2
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September 2009 :  Hagerhoffest am  26. September

Am letzten Samstag im September startet unser diesjähriges Hagerhoffest.

Von  14 bis 18 Uhr werden auf dem Gelände unserer Schule den hoffentlich vielen Besuchern viele Aktivitäten, Angebote und Darbietungen präsentiert !
Von    18:30 – 19:30 Uhr gibt es eine Ehrung der Ehemaligen im Foyer des alten Schlosses, von  20 bis 24 Uhr steigt die beliebte und bekannte Oldy-Party im Schlosskeller !

August   2009 :   Start in das neue Schuljahr

Am  24. August um  8.30 Uhr beginnt auch für die "Hagerhof-Gemeinde" das neue Schuljahr. Durch die Verschiebung unserer Sommerferien im Vergleich zu NRW mussten wir  noch etwas länger Schule "machen", durften dafür aber auch etwas länger unsere Ferientage genießen.

An dieser Stelle werden im Laufe der Zeit immer wieder Neuigkeiten, Berichte und Bilder aus dem Hagerhof-Leben erscheinen, reinklicken lohnt sich also ! Ansonsten lohnt sich auch ein Blick in die vergangenen Schuljahre, entsprechende Links finden sich in der Kopfzeile oben !