In beiden Schulformen – Gymnasium und Realschule – sind Praktika integriert.
Das dreiwöchige Betriebspraktikum in der 8. bzw. 9. Klasse knüpft in intensiver Form an außerschulische Lebensbereiche an und verschafft den Schülern einen Einblick in die Wirtschafts- und Arbeitswelt, in der es neben kognitiven Fähigkeiten und Fachkompetenz auf Soft Skills (darunter auch Umgangsformen, Pünktlichkeit und das Erscheinungsbild) ankommt. Bei der Suche und Auswahl eines geeigneten Praktikumbetriebs sollten die Schüler möglichst ihre persönlichen Interessen und eigene Berufswünsche berücksichtigen. Auf diese Weise lernen sie, ihre Eignung für bestimmte Tätigkeiten selbst einzuschätzen.
In der Jahrgangsstufe 10 arbeiten die Schülerinnen und Schüler drei Wochen lang in einem Krankenhaus, Kindergarten, Senioren- oder Pflegeheim, in einer Stätte für geistig und körperlich behinderte Menschen, in einer mobilen Sozialstation oder einer anderen sozialen Einrichtung. Im Sinne der von Maria Montessori angestrebten „Erfahrungsschule des sozialen Lebens“ soll dieses Praktikum den Schülern die Erfahrung ermöglichen, dass der „Dienst“ am hilfsbedürftigen Menschen ein für sie sinnvoller Bestandteil ihres Lebens ist.