November 2016: „Wir und die Meere“ – Projekt der Klassen 7

k-kursaal-foyer-ausstellung_6Das Meer, artenreichstes Ökosystem der Erde, hat wenig Platz im Unterricht. Doch die Meere sind von immenser Bedeutung u.a. als unerschöpfliche Nahrungsquelle von Mensch und Tier. Unter dem Titel „Wir und die Meere“ beschäftigten wir uns in den Fächern Biologie, Erdkunde und Kunst mit einer Vielfalt von Themen, die unsere alltäglichen Beziehungen zu diesem gewaltigen Lebensraum deutlich machen. Weiterlesen

September 2016: Meeresausstellung auf dem Museumsschiff MS Wissenschaft

ms-wissenschaftDas Motto des Wissenschaftsjahrs 2016/17 lautet ‚Meere und Ozeane‘, da liegt es auf der Hand, dass das Museumsschiff des Bildungsministeriums, die MS Wissenschaft in diesem Jahr zu einer Forschungsexpedition in diese faszinierende Welt einlädt. Wie schon im letzten Jahr ankerte das Schiff auf seiner Reise durch Deutschland in Bonn; und so hatten alle Klassen 7 sowie die 6c Gelegenheit, mehr über Vergangenheit und Zukunft der Ozeane, ihre Bedeutung für den Menschen und den Schutz dieses artenreichen Lebensraums  zu lernen. Weiterlesen

September 2016: Das „Eine-Welt-Mobil“ zu Gast auf Schloss Hagerhof

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Sozusagen als Auftakt für die ‚Share & Repair‘-AG, die in diesem Schuljahr für die Mittelstufe angeboten wird, konnten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 in einem ganz besonderen Workshop wichtige Erkenntnisse sammeln: Mit ihrem Programm ‚CO2 & Mode‘ bearbeiten die Mitglieder des ‚Eine-Welt-Mobils‘ aus Münster ein von den Jugendlichen wenig beachtetes Thema im Zusammenhang mit Konsum und Klimawandel.Durchschnittlich verbrauchen die Deutschen jährlich 200 kg Textilien. Je nach Art des Stoffes entsteht vom Anbau oder der Herstellung bis hin in unseren Kleiderschrank unterschiedlich viel CO2.

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Die Teilnehmer werden ganz persönlich involviert: Wie viel ‚Kilogramm CO2‘ wiegt mein Kleidungsstück, was können wir zu Hause mit unseren Klamotten besser machen, wie CO2 einsparen und das Klima schützen?

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Eine riesige Weltkarte hilft, die internationale Verflechtung bei der Produktion unserer Kleidung vor Augen zu führen und die langen Transportwege und Stationen zu visualisieren.

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Im 2. Teil des Workshops schreiten die Schülerinnen und Schüler dann zur Tat: Es gilt, aus abgelegten Kleidungsstücken neue, sinnvolle Modestücke zu schneidern. Mit Feuereifer machen sich die Jugendlichen an die Arbeit. Trotz der gedrängten Zeit entsteht so manches Lieblingsstück, das stolz präsentiert wird; anderes muss noch vollendet werden und lädt so dazu ein, ‚den Faden nicht abreißen zu lassen‘.

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Am Schluss stehen die Fragen an einen selbst:

  • Wie sieht es in meinem Kleiderschrank zu Hause aus?
  • Was kann ich machen, um bei meiner Kleidung CO2 einzusparen?
  • Wer stellt meine Kleidung her und kann er davon leben?

Der Tag wird beendet mit einer gemeinsamen Sammlung von Tipps und Tricks zur CO2-Reduzierung rund um unseren Kleidungskonsum.

(Text und Fotos: Dr. Dirk Krämer)

Bilder:

Wie viel Tonnen CO2 produziert jeder von uns? Die Antworten rufen Überraschung hervor.

Welche Menge CO2 wird wo bei der Herstellung meines Baumwoll-T-Shirts produziert?

Wie teilt sich der ‚CO2-Footprint‘ auf die verschiedenen Stationen auf?

Im 2. Teil verwandelt sich die Aula in eine Schneiderwerkstatt. Der Umgang mit Nadel und Faden ist speziell für die Jungen ungewohnt. Aus alten Jeans werden praktische Handy-Taschen.

Das ‚Eine-Welt-Mobil‘ tourt durch NRW.